Worauf man bei Teppichkauf achten sollte
Wenn einer auszieht einen Teppich zu kaufen stellt er sich oft die Frage:
„Wie kann ich einen guten Teppich von einer Kokosmatte unterscheiden?“
Für den Laien gibt es da zwei recht einfache Kriterien auf die er achten sollte.
Ein einfacher Griff in den Flor des Teppichs kann schon recht aufschlussreich sein. Wolle mit geringem Fettgehalt fühlt sich spröde und trocken an. Wenn man die Wollfasern zwischen den Fingern zwirbelt brechen sie leicht und fusseln. Ganz im Gegensatz zu fetthaltiger Wolle. Diese ist weich, elastisch und bricht selbst bei höherer Beanspruchung nicht.
Das Wollfett legt sich wie eine Schutzschicht um die Faser und verhindert erstens die schnelle Verschmutzung und zweitens das Brechen der Faser.
2. Knotenzahl
Ein oft überschätztes Einkaufkriterium stellt bei Otto-Normalverbraucher die Knotenzahl dar. Knoten rechnet man im allgemeinen auf den Quadratmeter Für einen normalen Teppich ist dieses Kriterium allerdings absolut zweitrangig. Ob ein Teppich 200 000 oder 300 000 Knoten pro qm aufweißt sagt nicht wirklich viel über die Qualität aus (siehe Wolle).
Natürlich sollten Sie nicht einen Teppich kaufen, der statt den ausgewiesenen 600 000 kn/qm nur 200 000 aufweist , Schwankungen im oberen Zehntausenderbereich sind aber normal.
Sie können Knoten relativ leicht nachzählen. Was Sie brauchen ist lediglich ein Zentimetermaß. Legen Sie dieses irgendwo auf der Rückseite des Teppichs an und zählen nun die Knoten, die sich innerhalb eines Zentimeters befinden. Zählen Sie dort ca. 5 Knoten hat der Teppich ca. 250 000 kn/qm. Sind es dort 6 , beträgt die Knotenzahl 360 000 kn/qm usw.Generell also die Zahl ins Quadrat setzen und mit 10 000 multiplizieren.
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