Bücher – Informationen und Unterhaltung

Schon seit mehreren tausend Jahren sind die Menschen in der Lage bestimmte Materialien mit Texten zu bedrucken. Was in Ägypten mit Papyrusrollen begann, wurde schließlich durch Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit dem viel billigeren Papier, auch für normale Leute erschwinglich. Wichtige Informationen, Wissen, Geschichten und nicht zuletzt auch religiöse Schriften können seither leicht verbreitet und für nachfolgende Generationen festgehalten werden. Auch heute noch haben Bücher einen wichtigen Platz in der medialen Welt.

Zwar existieren durch die Computertechnik bereits effizientere digitale Speichermöglichkeiten, doch für die entsprechenden Speichermedien fehlen bei fortschreitender Technik oft schon nach wenigen Jahrzehnten funktionstüchtige Lesegeräte. Von jedem dieser Geräte verwendbare Exemplare in ausreichender Stückzahl vorrätig zu halten kostet viel Geld, zumal es auch Menschen geben muss, die über das technische Wissen verfügen diese zu bedienen bzw. zu reparieren. Somit ist die dauerhafte Archivierung von Fotos und Texten derzeit tatsächlich am ehesten in Papier- oder Buchform möglich.

Aber auch ungeachtet von Fragen der Archivierung konnten digitale Bücher, so genannte E-Books, herkömmliche Medien in Papierform nicht nennenswert gefährden. Romane und Sachbücher werden weltweit weiterhin in Millionenauflagen verkauft.

Eine seit wenigen Jahren von einigen Verlagen angewandte Herstellungsweise ist besonders für sehr kleine Auflagen interessant. Mit der Book-on-Demand Technik lassen sich Bücher und Zeitschriften per Digitaldruck bereits in Auflagen ab nur einem Exemplar herstellen. Der bislang übliche Offsetdruck lohnte sich meist erst ab sehr hohen Stückzahlen, wodurch es neue, oder in für sehr eng begrenzten Zielgruppen schreibende, Autoren oft schwer hatten etwas zu veröffentlichen.

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