Auch im Wasser zählt der Durchblick

Nicht nur Profisportler schwören im offenen Gewässer oder im Schwimmbad auf eine Schwimmbrille, sondern auch Freizeitsportler und Gelegenheitsschwimmer. Eine Brille schützt die empfindlichen Augen vor Bakterien, Chlor, Süß- und Salzwasser. Dies verhindert Augenreizungen, Entzündungen und weitere Erkrankungen.

Auf was sollte man beim Kauf einer Schwimmbrille achten? Sie sollte hautfreundliche Silikondichtungen, gut anliegende Augenmuscheln und verstellbare Bänder haben. Dies garantiert einen hohen Tragekomfort und verhindert das Eindringen von Wasser. Für klare Sicht sorgen beschlagfreie Gläser, die eine sogenannte Anti-Fog-Beschichtung haben.

Kontaktlinsenträger sollten beim Schwimmen ständig eine Schwimmbrille benutzen, weil die Linsen leicht aus den Augen gespült werden. Schwimmbrillen, die im Freien getragen werden, sollten zudem über einen UV-Filter verfügen, denn durch die Reflexion auf der Wasseroberfläche verstärkt sich die für die Augen gefährliche Wirkung der UV-Strahlung.

Schwimmbrillen sind seit neuestem auch mit Dioptrien-Korrekturgläsern erhältlich. Dadurch haben auch Kurzsichtige und Weitsichtige die Möglichkeit, beim Schwimmen, an See, Strand und Schwimmbad mit gewohnter Sehstärke zu sehen. Dies schafft Sicherheit und Wohlbefinden und erhöht die Freue am Sport. Erhältlich sind derartige Brillen auch in speziellen Ausführungen für Kinder, damit die Kleinen bereits früh den Spaß an der Bewegung im feuchten Element gewinnen.

Einschränkend sei aber auf eines hingewiesen: Eine Schwimmbrille ersetzt keine Tauchbrille. Auf Grund ihrer Konstruktion ist bei Schwimmbrillen keine Möglichkeit zum Druckausgleich bei auftretenden Druckdifferenzen gegeben. Deshalb sollte man mit Schwimmbrillen nicht tauchen. Hierzu gibt es schließlich eine große Zahl unterschiedlicher Modelle von Taucherbrillen.

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