Das Neue Testament
Das Neue Testament beginnt mit vier verschiedenen Berichten über das Leben und Wirken Jesu. Diese Berichte werden auch Evangelien genannt, da das zentrale Thema das Evangelium, also die Frohe Botschaft Christi ist, nämlich dass Christus für die Sünden der Menschen gestorben und am dritten Tage auferstanden ist. Das erste Evangelium wurde von Matthäus verfasst, das zweite von Markus, das dritte von Lukas (der auch die Apostelgeschichte verfasste) und das vierte von Johannes.
Die Apostelgeschichte des Lukas verbindet schließlich die Evangelien mit den Briefen. Den Reigen der Briefe eröffnet Paulus mit dem Römerbrief. Diesem folgen die beiden Korintherbriefe, der Galaterbrief, der Epheser- und Kolosserbrief, sowie die beiden Briefe an die Thessalonicher.
Anschließend folgen die sogenannten Pastoralbriefe, also erster und zweiter Timotheusbrief und der Titusbrief. Der Philemon- und der Hebräerbrief bilden den Übergang zu den allgemeinen Briefen, also Jakobusbrief, erster und zweiter Petrusbrief, die drei Johannesbriefe und der Judasbrief. Den Abschluss des Neuen Testamentes bildet die Offenbarung des Johannes.
Diese Einteilung ist bei Luther ein wenig anders. Aber inzwischen hat sich die hier genannte Einteilung durchgesetzt.
Als frühestes Buch des NT gilt der Jakobusbrief, der um 50 n.Chr. geschrieben wurde. Welches das am spätesten verfasste Buch ist, ist nicht ganz sicher. Es könnte einer der Johannesbriefe sein, oder die Offenbarung. Zeitpunkt um 100 n.Chr.
Heute gibt es viele verschiedene Übersetzungen in Tausenden von Sprachen. Dadurch dass uns sehr viele alte Abschriften vorliegen, können wir davon ausgehen, dass der Text des NT, wie wir ihn heute vorfinden, weitestgehend den Originalen entspricht.
Eckart Haase
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