Der
Hanf ist eine einjährige Nutzpflanze, die innerhalb von einhundert Tagen bis zu einer Höhe von drei bis fünf Metern heranwächst. Aufgrund des schnellen Wachstums bedarf es in der Regel keiner Unkrautvernichtungsmittel, da den Beikräutern ohnehin jedes Licht genommen wird. Pro Hektar produziert Hanf ein Mehrfaches des Biomassezuwachses, welches ein Wald auf gleicher Fläche im Jahr hervorbringt. Dieser Sachverhalt macht den Hanf zu einem interessanten Biomasselieferanten. Neben bloßer Biomasse liefert der Hanf eine extrem reißfeste Naturfaser. Bei der Fasergewinnung fallen die Schäben als Sekundärrohstoff an. Die Schäben entstammen dem holzigen Stängel. Neben der Rohstoffkomponente liefert Hanf auch Lebensmittel in Form von sehr schmackhaften Samen (botanisch betrachtet eigentlich Nüsse). Die Hanfnuss ist sehr gesund. Aus der Nuss kann ein sehr gesundes Speiseöl gepresst werden. Hanföl wird z.B. mit guten Erfahrungen von Menschen verzehrt, die unter Neurodermitis leiden.
Klaus-Martin Meyer
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Kategorie: Allgemein