Eigenbluttherapie
Aber schon die alten Ägypter und Ärzte im frühen China haben die heilende Kraft des eigenen Blutes empfohlen.
Der Therapeut entnimmt ca. 2 bis 5 ml Venenblut. In manchen Fällen wird das Eigenblut mit Sauerstoff, Ozon, Heilpflanzen-Extrakten oder homöopathischen Präparaten angereichert. Dieses Blut wird dann wieder dem Körper injiziert. Dies geschieht entweder in die Haut (intrakutan), unter die Haut (subkutan) oder die am häufigsten verwendete Methode in den Gesäßmuskel (intramuskulär). Die Immunabwehr erkennt dieses Blut als Fremdkörper, Eine intensive Stimulation der körpereigenen Abwehrkräfte ist die Folge. Die zusätzlich beigemischten Substanzen sollen die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie steigern.
Ausser der oben beschriebenen konventionellen Form der Eigenbluttherapie gibt es noch ein paar andere Methoden.
Die häufigsten Anwendungsgebiete der Eigenbluttherapie sind allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen und Asthma bronchiale, chronische Entzündungen wie z. B. Bronchitis, degenerative Prozesse z. B. rheumatische Erkrankungen, Hauterkrankungen wie z. B. Neurodermitis, Ekzeme und Akne. Des weiteren auch bei Infektionen, Durchblutungsstörungen, Immunschwäche, Schlafstörungen und hormonellen Störungen.
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