2 Euro Gedenkmünzen

Das zur Zeit wohl beliebteste Sammelgebiet innerhalb der Euromünzen sind die 2 Euro Gedenkmünzen. Ermöglicht wurden diese Gedenkmünzen aber erst durch einen Beschluss der Europäischen Kommission am 30. September 2003. Damit wurde erlaubt, dass die Euroländer ab 2004 neben den „normalen“ 2 Euro Umlaufmünzen auch noch eine Gedenkmünze ausgegeben dürfen. Diese 2 Euro Gedenkmünzen sollen zu besonderen europäischen Ereignissen oder z.B. zur Würdigung von berühmten Personen geprägt werden. Weiterhin hat die Kommission festgelegt, dass die 2 Euro Gedenkmünzen, im Gegensatz zu den anderen Euro-Gedenkmünzen, europaweit gültiges Zahlungsmittel sind.



Als erstes Land nutze Griechenland 2004 die Chance eine 2 Euro Gedenkmünzen auszugeben. Sie hatten mit den Olympischen Sommerspielen in Athen aber auch ein wunderbares Thema gefunden. Das Motiv der Münze zeigt einen antiken Diskuswerfer und natürlich die Olympischen Ringe.
Seitdem haben fast alle Länder die Möglichkeit genutzt eine zusätzliche 2 Euro Münze zu prägen. So gab Österreich zum Beispiel 2005 eine Münze zum 50-jährigen Jubiläum des Staatsvertrages aus. Deutschland startete 2006 mit der ersten Ausgabe einer 16-teiligen Bundesländerserie. Da die Reihenfolge der Bundesländer nach dem Vorsitz im Bundesrat festgelegt wurde, kam Schleswig-Holstein, auf der Münze stellvertretend durch das Holstentor in Lübeck dargestellt, als erstes Land in die Ehre einer eigenen Münze.

Auch das Jahr 2007 hat wieder mit einer kleinen Sensation aufzuwarten. Denn erstmals geben alle Euroländer (inklusive dann auch Slowenien) eine gemeinsame 2 Euro Gedenkmünze aus. Die Münze, die EU-Präsident Juncker persönlich vorstellte, wird im März 2007 zum 50-jährigem Jahrestag der Römischen Verträge erscheinen.

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