Konstruktion mit CATIA V5

Computer Aided Three-Dimensional Interactive Application (CATIA) ist ein CAD-Programm, das ursprünglich für den Flugzeug- und Fahrzeugbau entwickelt wurde und sich inzwischen auch im Maschinenbau und in der Konsumgüterindustrie neben I-DEAS und Unigraphics als Standardsoftware etabliert hat. Das Anwendungspaket ist zur Zeit marktführende CAD-Softwarelösung in diesem Bereich, sie wurde von Dassault Systèmes entwickelt und wird on IBM vertrieben.

CATIA V5, die 5. und neueste Version der Software (veröffentlicht 1999) bietet Skalierbarkeit und führende Technologien und ist daher sowohl auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer
Industrieunternehmen als auch die Anforderungen großer Unternehmen aller Branchen zugeschnitten.

Im Vergleich zur Vorgängerversion CATIA V4 sind viele neue Funktionen ergänzt wurden,
bereits bestehende Funktionen wurden wesentlich erweitert. CATIA V5 verfügt über Workbenches für verschiedenste technische Anwendungen, z.B. für die Erstellung von Produktdaten, die Entwicklung dreidimensionaler Modelle und die Ableitung zweidimensionaler Zeichnungen aus diesen.

Vor allem in der Autombilindustrie wird CATIA V5 gern verwendet, da es über mächtige Werkzeuge zur Freiformflächenerstellung verfügt, die vor allem im Bereich der Innenaustattung und in der Karosserieentwicklung gebraucht werden. Neben der Konstruktion lässt sich die Software aber auch für verschiedenste andere Anwendungen einsetzen, es unterstützt den Ingenieur in allen Phasen des Produkt-Lebensdauer-Zyklus.

Für den Berufsalltag von Ingenieuren und Technikern, vor allem im Maschinenbau, wird das Arbeiten mit komplexen CAD bzw. CAE-Programmen wie CATIA zunehmend wichtiger. CATIA V5, das auf Windows läuft, ist gegenüber den Vorgängerversionen wesentlich leichter zu bedienen, auch die Benutzeroberfläche ist wesentlich übersichtlicher. Aufgrund der etwas komplexeren Materie ist Einstieg trotzdem nicht immer ganz einfach. Eine professionell durchgeführte CATIA Schulung kann sich daher sowohl für Firmen, die CATIA im Produktionsprozess einsetzen möchten als auch für arbeitssuchende Techniker und Ingenieure durchaus bezahlt machen.

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