Der Herzog von Köln
In dem Roman Der Herzog von Köln wird ein weiterer von ihnen vorgestellt, nämlich Dorian Falkenmond. Doch im Gegensatz zu den Welten von Elric und Corum, ist die vom Herzog von Köln keine reine Fantasy Welt. Sie spielt in einer postnuklearischen Zukunft unserer Welt, um genauer zu sein in Europa. Es hat sich zwar einiges geändert, aus Großbritannien wurde Granbretanien, aus London Londra etc., aber viele Städte- und Ländernamen sind auch gleich geblieben.
Viele Unterschiede zu den bekannten Fantasy Welten erkennt man auf den ersten Blick nicht. Es gibt Magie und magische Gegenstände, es wird mit Schwert und Bogen gekämpft, das schnellste Fortbewegungsmittel an Land ist das Pferd und auf dem Wasser das Segelschiff. Doch es gibt auch einige Überbleibsel der Technologie, die früher benutzt wurde und fast zum Untergang der Menschheit geführt hatte. Da hätten wir Lasergewehre, Ornithopter (kleine Hubschrauber) und stählerne Schiffe, die mit Schaufelrädern angetrieben werden.
Doch da kommt Dorian Falkenmond, der Herzog von Köln, ins Spiel. Jedenfalls hat Falkenmond sehr unter dem Dunklen Imperium gelitten und schwingt sich zum Anführer des Widerstands auf. Er konnte sogar auf dem Schlachtfeld einige Siege gegen die Granbetanier erringen. Doch das reicht nicht aus. Um sie wirklich besiegen zu können, benötigt er den legendären magischen Runenstab. Dieser soll sich in der Stadt Tanelorn befinden, von der aber niemand weiß, wo sie ist. Also macht sich Falkenmond zusammen mit einigen Freunden auf die Suche nach dem Runenstab.
Wer Elric oder Corum kennt, weiß, nach welchem Strickmuster das jetzt abläuft. Er bereist die ganze Welt, erlebt viele Abenteuer, lernt neue Freunde kennen und verliert wieder welche und kommt seinem Ziel Stück für Stück näher. Diese Nebenhandlungen sind leider etwas eintönig, da sie häufig gleich ablaufen und zum Schluss immer irgendein böses Monster oder fieser Erzschurke bekämpft werden muss. Wem allerdings Elric von Melniboné oder Corum gut gefiel oder einfach mal einen Roman lesen will, wo klassische Fantasy mit etwas SciFi und Steampunk gemischt wurde, kann ruhig zum Herzog von Köln greifen. Zumal das Dunkle Imperium Michael Moorcock gut gelungen ist. Diese Engländer muss man einfach hassen
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