Haarausfall und Alopezie


Haarausfall, Alopezie

Der Mensch verliert täglich bis zu 100 Haare, das ist normal. Doch wenn immer mehr Haare verloren gehen, Geheimratsecken und kahle Stellen auftreten, ist das für die meisten doch sehr unangenehm. Besonders die Männer haben damit zu kämpfen, denn bei ihnen tritt der Haarausfall, auch Alopezie genannt, am häufigsten auf. Die Ursachen dafür sind vielfältig, genauso wie die Methoden dem Haarschwund (Alopezie) entgegenzuwirken.

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Grundsätzlich kann man den Haarausfall in zwei Arten unterteilen: Effluvium (lat. Ausfall) und Alopezie/Alopecia. Effluvium bezeichnet den Vorgang des Haarausfalls, wenn dieser außerhalb der Norm liegt. Dies kann, muss aber nicht, zu einer Alopezie führen. Der Begriff Alopezie oder auch Alopecia steht für eine allgemeine Lichtung des Haars. Wenn das Haar also schütter wird oder ganze Bereiche kahl sind, wie bei einer Glatze, handelt es sich um Alopezie. Es ist damit die Folge des Haarausfalls.


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Doch warum kommt es eigentlich zum Haarausfall (Alopezie), dass wir mehr Haare verlieren, als normal ist? Die häufigste Art des Haarausfalls ist wohl der Androgenetische Haarausfall, der oft erblich bedingt ist. Dafür verantwortlich ist das Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Ist in der Kopfhaut zuviel dieses Hormons enthalten, wird die Wachstumsphase des Haars verkürzt. Das DHT entsteht aus der Umwandlung von Testosteron, daher unterdrücken viele Medikamente das DHT bzw. hemmen seine Entstehung.

Eine weitere sehr verbreitet Art des Haarausfalls ist die Alopecia areata. Sie betrifft auch nicht nur hauptsächlich die Männer, sondern es leiden auch viele Frauen an der Krankheit, die häufig als kreisrunder Haarausfall bezeichnet wird. Meist verläuft es so, dass hier die Haare nur an einem Punkt am Kopf ausgehen – und dass dann in Form eines Kreises. Die Ursachen dieser Krankheit sind noch nicht bekannt. Bei vielen Menschen wachsen die Haare von alleine wieder nach; der Haarausfall kann jedoch auch weiter fortschreiten und zum Verlust aller Kopfhaare oder sogar sämtlicher Körperhaare führen.

Dann gibt es noch viele weitere Gründe für Haarausfall, die hier definitiv den Rahmen sprengen würden. Ausgelöst werden diese oft durch Medikamente, Vitamin-Mangel, Stoffwechselkrankheiten und Ahnliches. Wenn einem also mehr Haare als normal ausfallen, sollte man damit einen Hausarzt aufsuchen, um möglichst schnell die Ursache festzustellen, um dann entsprechend dagegen zu wirken.

Da sind wir auch schon bei der wichtigsten Frage: Was kann man gegen den Haarausfall tun? Es gibt viele Möglichkeiten in Form von rezeptpflichtigen und freien Medikamenten gegen den Haarausfall vorzugehen. Auch Tinkturen und Homöopathische Behandlungen können Hilfe bringen. Viele vertrauen aber heute auch auf die Kraft des Lasers und versuchen mit der Laserlichttherapie die Haarwurzeln zu stimulieren und damit die Zellkommunikation anzuregen.


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Weiter Möglichkeiten sind die Haartransplantationen oder auch das Kaschieren, das meist in Form von Haarteilen oder MicroHairs vorgenommen wird. Bei der Alopecia areata gibt es darüber hinaus noch zwei Varianten, um eine Besserung zu erzielen. Zum einen kann das Immunsystem so weit geschwächt werden, dass die Haare nicht mehr angegriffen werden können. Zum anderen kann dem Immunsystem aber auch beigebracht werden, die Haare nicht mehr anzugreifen oder gar abzustoßen.

Welche Möglichkeit die beste ist, hängt vom jeweiligen Typ Mensch ab und natürlich auch davon, welche Form von Haarausfall vorliegt. Es bleibt einem nichts anderes übrig als den Rat eines Arztes einzuholen oder die Mittel einfach auszuprobieren.

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