Comic und Bildergeschichten

Wenn man die Geschichte des Comic aufzeigen möchte, dann sind die Anfänge der Bildergeschichten schon in den Höhlenmalereien, den ägyptischen Totenbüchern und den griechischen Vasenmalereien zu finden. Auch Bildfolgen auf Säulen, Wandteppichen und als Gravuren in Stein, die oft berühmte Schlachtszenen zeigen, sind in der Geschichte der Menschheit oft dargestellt worden und man kann sagen, dass diese Beispiele die Vorläufer des heutigen Comic sind.

Diese Bildsequenzen konnten damals aber noch nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies geschah erst im 18. Jahrhundert als der Maler William Hogarth Bilderserien als Stiche umsetzte und so ein breiteres Publikum erreichen konnte. Die Bildergeschichten, die in diesem Jahrhundert auch von anderen Malern gezeichnet wurden, fanden die Bezeichnung: Literatur in Bildern.

Der populärste Literat aus dieser Zeit, der heute noch jedem bekannt ist und dessen Werk dem modernen Comic schon sehr nahe kam, war Wilhelm Busch (1832-1908), der seine Figuren „Max und Moritz“ weltberühmt machte.

Mit den gedruckten Zeitungen fanden auch die humorvollen Bildergeschichten ihren Platz in der Welt. Der Comic-Strips wurde mit ihnen geboren und lebt bis heute in den Zeitungen fort.

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