Der schönste und gleichzeitig individuellste
Verlobungsring bzw. Trauring ist derjenige, den man sich nach eigenen Vorstellungen anfertigen lässt. Bevor man jedoch zu einem Goldschmied seines Vertrauens geht, sollte man sich durch viele Schaufensterauslagen der Juweliere in den Innenstädten inspirieren lassen. Gleichzeitig sollte man sich mit Materialien und deren Vor- und Nachteilen beschäftigen. Hier lässt man sich am besten beraten. Was hat man davon, wenn der Ehemann bereit ist, tief in die Tasche zu greifen, um einem Ring aus 999er Gold anfertigen zu lassen, das gute Stück hinterher dann aber ruckzuck verkratzt ist?
Auch sollte man sich ruhig etwas mit Design beschäftigen, sich aber schlussendlich für ein eher zeitloses Design entscheiden. Nichts ist peinlicher als nach 20 Jahren, das Datum der Eheschließung schon aus der Gestaltung des Eheringes ableiten zu können. Also auf keinen Fall irgendwelche modischen Experimente unternehmen.
Auch die schlichte Variante in angezeigt. Jahrhunderte lang war es Konvention, das die Eheringe von Mann und Frau identisch waren. Dass die Frauen
Diamantringe trugen, war zu keiner Zeit üblich. Diese neumodischen Geschichten erspart man sich lieber. Zu hoch ist das Risiko, dass die Sache 20 Jahre später nach hinten losgeht.
Der schönste Verlobungsring wird übrigens bei uns zu Lande nach wie vor am Ringfinger der linken Hand getragen und nach der Eheschließung an den Ringfinger der rechten Hand umgesteckt.
Es ist auf jeden Fall eine empfehlenswerte Sache, sich den Ring nach reifer Überlegung hinsichtlich Entwurf und Material dann von einer guten Goldschmiedin anfertigen zu lassen. Dieser Prozess ist viel Aufregender als der schnöde Kauf beim Juwelier. Es gibt sogar Goldschmiede, die Kurse anbieten, wo man sich den Ring unter Anleitung selbst anfertigt. Das ist natürlich ein echtes Geschenk an sich selbst!
Klaus-Martin Meyer
Andere Beiträge von ganzschlau | 03. November 2006 |
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Kategorie: Geschenke - Schmuck und Accessoires