Olympus

Das Japanische Unternehmen Olympus wurde im Jahre 1919 unter dem Namen Takachiho Seisakusho gegründet. 2 Jahre später, im Jahr 1921, wurde die Bezeichnung Olympus als Markenname eingeführt.
Die Firma Olympus ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von optischen Geräten, wie Endoskope, Mikroskope und natürlich Digitalkameras.

Für die Industrie sowie den biologisch-medizinischen Bereich ist Olympus neben Zeiss, Leica und Nikon ein bekannter Anbieter hochwertiger Stereomikroskope und Lichtmikroskope. Daneben entwickelte Olympus Laser-Scanning-Mikroskope und etabliert sich zunehmend in der molekularbiologischen und -medizinischen Forschung als Anbieter von High-Content-Screening-Systemen.

1936 entwickelte Olympus die ersten Linsen für Fotokameras, diese erhielten alle den Markennamen ZUIKO. Mit der Semi-Olympus, eine Balgenkamera, kam im gleichen Jahr die erste Kamera auf den Markt. Heute setzen Digitalkameras von Olympus im Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras durch den mit Kodak entwickelten Four Thirds Standard neue Maßstäbe in der digitalen Fotografie.

Der Four Thirds Standard definiert bestimmte Standards einer digitalen Spiegelreflexkamera. Er wurde ohne Rücksicht auf bereits bestehende Standards eingeführt und definiert unter anderem die Sensormaße (4/3 = Four Thirds), das Objektivbajonett mit Kommunikationsprotokoll, Abbildungskreis, aber auch optische Anforderungen wie maximaler Winkel zwischen den auf den Sensor treffenden Lichtstrahlen.

Da Olympus und Kodak eine offene Lizenzpolitik angestrebt haben, können andere Hersteller ohne die Leistungen von Lizenzgebühren kompatible Komponenten herstellen und verkaufen.

Neben dem Bildsensor, der dem System seinen Namen gab gibt es noch weitere feste Standards. So haben zum Beispiel Objektive des Four-Thirds-Standards grundsätzlich das Bajonett des Systems. Es gibt Grenzwerte für die Auffächerung des aus dem Objektiv austretenden Lichtstrahls. Der im Standard geforderte Bildkreis ist im Verhältnis zur Sensorgröße groß, um eine gleichmäßige Ausleuchtung des Sensors zu erreichen.

Die Höhe der möglichen Auflösung von Objektiven des Four-Thirds-Standards soll bis zu 20 Millionen Pixel betragen.

Die ersten digitale Spiegelreflexkamera mit dem Four Thirds-System sind Kameras der E-1 Serie und natürlich von Olympus uns haben im September 2003 ihre Markteinführung.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:

nach oben |

Ranking-Hits