Augen auf beim Prepaid Handy Kauf

Im weihnachtlichen Konsumrausch sinken die Preise insbesondere für Elektronikartikel immer weiter. Die Händler unterbieten sich mit Sonderangeboten und Sonderaktionen.

Prepaid Handys ohne Vertrag, also auch ohne Grundgebühr, Mindestumsatz und monatliche Fixkosten, stehen dabei an erster Stelle, weil sie sich mit griffigen Slogans und einer einzigen Preisangabe gut vermarkten lassen.

Allerdings sollte man beim Kauf, insbesondere wenn dieser Online erfolgt, genau hinschauen, sonst kann aus dem vermeintlichen Schnäppchen recht schnell ein teureres Geschenk werden.

Worauf man achten sollte:

1.Simlock

Prepaid Handys sind in der Regel gesperrt und können nur mit der Karte benutzt werden, mit der sie auch ausgeliefert wurden. Allerdings gibt es auch einige Anbieter die ihre Handys frei verkaufen. Ein Simlock muss beim Kauf vermerkt sein und ist meist im Kleingedruckten zu finden. Dort steht dann meistens, dass dieses Handy nur in Verbindung mit der mitgelieferten Karten (Simlock) oder im gleichen Netz (Netlock) funktioniert. Die Entsperrung kostete in der Regel 100 Euro, daher sollte man auf den Simlock achtgeben, insbesondere dann, wenn man das handy auch mit anderen Karten nutzen will.

2.Versandgebühren


Viele Anbieter verschicken ihre Handys frei. E-Plus zum Beispiel tut dies, aber auch einige andere. Kleiner Shops haben teilweise recht teure Versandkosten die von 5 Euro bis zu 10 Euro pro Handy reichen können. Kauft man dann ein Prepaid Handy für 10 Euro können die Versandkosten den Preis schnell verdoppeln. Die Prepaid Discounter sind da vorbildlich, hier gibt es die Prepaid Karte auch mit Handy in der Regel versandkostenfrei.

Daher auch bei Schnäppchen und limitierten Sonderangeboten nie das Kleingedruckte aus den Augne verlieren, auch und gerade nicht bei Prepaid Handys.

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