Die indianische Astrologie
Die indianische Astrologie ruht wie die keltische Astrologie auf Erfahrungen und Erkenntnissen aus der jahrelangen Verbundenheit mit der Natur und der langen Beobachtung. Die Indianer sind Menschen, die mit ihrem Herzen denken und mit der Natur sehr verbunden sind. Das Horoskop der Indianer ist eher eine Charakterisierung als die allgemeinen Horoskope. Dieses gibt den Aufschluss über den jeweiligen Tag, die Woche und den Monat. Das indianische Horoskop wird als Kreis dargestellt, das in 12 Monate unterteilt ist. Die Indianer nennen ihren Kreis auch Erd- oder Medizinrad. Damit ist aber nicht die Schulmedizin gemeint sondern eher all das, was den Menschen vollkommen macht. Auch Träume, Taten, Ideen und Versionen gehören dazu. Sobald ein Mensch geboren ist, tritt er in den Kreis ein; das ist aber im Gegensatz zu den herkömmlichen Horoskopen anders, da die Indianer nicht davon ausgehen, dass durch die Geburt das Schicksal von einem Menschen vorbestimmt ist. Sie denken, das Leben eines Menschen ändert sich permanent. Das Medizinrad entspricht eine Art Landkarte, zusätzlich tritt der Geborene in einen bestimmten Mond ein. Nicht nur der Mond sondern auch andere Elemente wie Tiere, Farben, Pflanzen und Mineralien werden dem Geboren zugeordnet. Die Tiere spielen die größte Rolle, da die Tiere für die Indianer am ehesten die Verhaltensformen des Menschen darstellen. Die vier Himmelsrichtungen, Feuer, Erde, Wasser und Luft, sind auch ein wichtiger Bestandteil ihrer Astrologie. All dies gehört zur indianischen Astrologie und wer sich damit länger beschäftigt, wird erkennen, dass die indianische Kultur Wissen übermittelt, das lange unbekannt war.
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