Ernährung in der Schwangerschaft
Schwangere haben einen erhöhten Bedarf an vielen Nährstoffen. Das wichtigste von allen ist Folsäure (Vitamin B9). Ein Mangel an Folsäure kann nicht nur im Blutbild Veränderungen nach sich ziehen, sondern kann er auch zu Fehlbildungen des Embryos führen (Neuralrohrfehlbildungen). Folsäurepräparate sind in den Apotheken erhältlich und können bedenkenlos eingenommen werden.
Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man jedoch Mangelerscheinungen vorbeugen. Eine Nährstoffreiche Ernährung ist nicht nur für die werdende Mutter gesund, sondern auch für das Baby. Es ist ein Irrtum, dass Schwangere für Zwei essen müssen. Das müssen sie nicht, zumindest nicht, was die Menge betrifft. Große, üppige Portionen liegen bloß schwer im Magen und verursachen mitunter eher Sodbrennen und somit schlechte Laune.
Besser ist es, wenn man einfach häufiger einen kleinen Snack gönnt. Die Zusammenstellung der Mahlzeiten sollte für Mutter und Kind die notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente liefern. Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte liefern das notwendige Calcium und weitere Nährstoffe. Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft klagen viele werdende Mütter über anhaltender Übelkeit. Diese ist einfacher zu bekämpfen, als viele denken. Da diese Übelkeit häufig morgens, vor oder direkt nach dem Aufstehen auftritt, ist es von Vorteil, wenn man in einer Schale einige Nüsse griffbereit hat. Ein Paar Nüsse so lange kauen, bis ein geschmacksneutraler Brei entsteht. Diese Masse bindet im Magen die überschüssige Säure und die Übelkeit gehört der Vergangenheit an. Dieselbe Wirkung hat auch ein Stück Weißbrot, das man ebenfalls so lange kauen sollte, bis ein geschmacksloser Brei daraus entsteht. Sich in der Schwangerschaft gesund zu ernähren ist besonders wichtig für das Baby und dessen Entwicklung.
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