Erotik und Liebe – Eine Bestandsaufnahme
Aber auch im Alltag ist die Situation der Frau trotz Fauenbewegung nicht besser geworden: insbesondere was die sexuelle Emanzipation angeht sind Frauen den Männern nach wie vor Unterlegen. Ein Mann, der häufig wechselnde Bettgespielinnen hat, wird von seinem Umfeld oft als besonders männlich, vielleicht sogar als erfolgreich oder besonders reputiert angesehen. Frauen, die ebenso verfahren, werden zum größten Teil mit abwertenden Klischees belegt. Frauen, die sich trauen ein emanzipiertes Sexualleben zu führen müssen mit den Vorurteilen leben oder aber versuchen Ihren Lebenswandel zu verheimlichen. Nicht auszudenken wenn eine sexuelle emanzipierte Frau in ihrem beruflichen Alltag mit ihrem Privatleben konfrontiert würde. Der Chef, der auf der Weihnachtsfeier Beischlaf mit seiner Assistent hält, kann damit unter Umständen noch prahlen, die Vorgesetzte, die mit ihrem Kollegen oder Geschäftsfreund nach einem Geschäftsessen körperliches Glück geniesst, darf mit Schmach und Schande rechnen, würde dies publik.
Wenn man also eine Bestandsaufnahme der Erotik in der Frauenbewegung vornhemen will, muss man sich auf die nach wie vor unzureichende Emanzipation einlassen. Man muss erkennen, wie wichtig diese Themen sind, und das die Frauenbewegung nicht am Ende sein kann. Die einschlägige Literatur zu diesem Thema liest sich eingängig und es ist kein Zufall, dass die moderne Frau diese Literatur auch in Anspruch nimmt. Mittlerweile kann zu diesem Thema sogar Bücher günstig kaufen – es ist alles da, damit die Frau von heute sich richtig einordnen kann.
Hoffentlich wirkt es.
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