Muss wirklich immer das Meer sein – warum nicht einmal die See?

Der mit einer Fläche von 370 km² größte See Italiens ist der Gardasee. Der relativ junge See entstand erst mit dem Rückzug der Gletscher in der letzten Eiszeit. Noch vor ungefähr 20.000 Jahren befand sich über fast der kompletten Region Lombardei eine dicke Eisdecke. Der Gardasee ist also sozusagen ein willkommenes Erbe aus der Eiszeit.

Zwischen den Alpen und der Poebene gelegen, etwa 65 m über Meereshöhe, teilen sich 3 Provinzen Trient, Verona und Brescia den 50 km langen Garda oder auch Benaco genannt.

Der Südwind der sich aus mehreren kleinen Winden bildet, die sich auf der Höhe zwischen Gargnano und Brenzone vereinigen wird „Ora“ genannt. Davon profitieren nicht nur Surfer. Er sorgt im Sommer auch für ein einnehmend wirkendes mediterranes Klima. Die prächtige blühende Landschaft um den See zeigt sich mit Zedern, Olivenbäume, Zypressen, Agaven, Kapernsträuchern und Feigenkakteen immer von ihrer schönsten Seite.

Die Limonenhaine werden hauptsächlich nur noch für die Touristen bewirtschaftet.

Auch wenn dadurch der Idylle manchmal etwas nachgeholfen wird, ist es allemal schöner so. Deshalb lässt man sich als Urlauber davon auch nicht irritieren und genießt in aller Form das italienische Flair. Der Norden ist vor allem für seinen Wein und die alljährlich im Herbst stattfindenden Weinfesten und der Osten und Süden für seine Olivenbäume bekannt.

Das nördliche Seegebiet wirkt wie ein norwegischer Fjord wohingegen der südliche Gardasee eher flache Seeufer besitzt und ist in Richtung Po-Ebene von einer sanften Hügellandschaft eingegrenzt wird. Eine Reise ist der Gardasee in jedem Fall wert. Sie können sich jederzeit und natürlich unverbindlich nach günstigen Hotelpreisen, Mietwagen oder Anreiseangeboten online bei www.reise.de erkundigen.

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