Kunststadt Düsseldorf
Bereits der Kurfürst Johannes Wilhelm war ein bekannter Rubens Mäzen. Der in Düsseldorf liebevoll „Jan Wellem“ genannte Kurfürst der Kurpfalz residierte ab 1690 in Düsseldorf – sein Heimatsitz in der Pfalz war im Krieg zerstört worden. Der Lebemann war neben seiner Förderung der Kunst vor allem durch seine ausschweifenden Feiern bekannt – dies ist bis heute in Düsseldorf erhalten geblieben.
Im 18. Jahrhundert dann gründete der Kurfürst Karl Theodor die Kunstakademie zu Düsseldorf. Aus der Kunstakademie entwickelten sich seit diesen Tagen eine Reihe von wegweisenden Kunstrichtungen, Angefangen von der Düsseldorfer Malschule rund um Wilhelm von Schadow, über die „Gruppe Zero und „Mutter Ey“, eine Wirtin, die schließlich zur bekannten Galeristin avencierte bis hin zu Josef Beuys und seinen Schülern, die die zeitgenössische Kunst revolutionierten.
Als Standort für herausragende Kunstmuseen wie der Kunstsammlung NRW (K20/K21) oder dem auf Private-Public Partnership finanzierten Museum Kunstpalast im Ehrenhof ist Düsseldorf zu einer Pilgerstädte für Kunstliebhaber aus aller Welt geworden.
Und eines, was Jan Wellem nach Düsseldorf gebracht hat, bleibt wichtig: Kunst und Lebensfreude gehören zusammen: Museen in Düsseldorf, Galerien und die Künstler selbst verstehen es zu feiern.
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