Basteln zu Ostern
Als erstes stellt sich die Frage, was zu Ostern gebastelt werden soll. Wie wäre es mit einem Osterhasen? Zuerst einmal muss aber eine Skizze angelegt werden. Dazu kann jedes Tierbuch herangezogen werden. Einfach dort einen Osterhasen abzeichnen – nur nicht zu klein. Viele Menschen neigen dazu, Bilder viel zu klein abzumalen. Dabei hat selbst ein DINA4 großes Blatt mehr als genug Platz. Der Osterhase sollte optimaler Weise von der Seite, also als Seitenansicht vorliegen und vielleicht im Sprung sich befinden. Ein sitzender Hase kann schließlich nicht laufen. Jetzt gilt es nur noch den Hasen auszuschneiden. Wenn die Ohren dabei durchgeschnitten wurden, kein Problem. Diese können mit Alleskleber wieder befestigt werden.
An den Pfoten des Hasen sollen kleine Räder, insgesamt vier Stück, befestigt werden. Als Achse kann ein Streichholz dienen, das durch die Pfoten (keine Angst, es blutet nicht) gestochen wird und jeweils an seinem offenen Ende ein Rad aufnimmt.
Sollte der Hase zu wacklig geworden sein, weil das Papier zu dünn war, kann man vor dem Anfertigen der Zeichenvorlage das Papier auch in der Hälfte knicken. Gezeichnet wird dann auf der verbleibenden Hälfte. Nach dem Ausschneiden gib es nun zwei Teile, die am oberen Schnittrand zusammen geklebt werden. Das hat den Vorteil, dass man die Pfoten auf der Achse auseinander ziehen kann, sodass es mehr Stabilität gibt. Nun kann der Osterhase zu Ostern auf dem Frühstückstisch seine Runden drehen.
Roger Schmidt
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