Final Fantasy X: Spira im Wandel der Zeit
Erstmals wurden dreidimensionale Landschaften erschaffen, realistischere Gesichtszüge verwendet und Untertitel mit echten Sprechern vertont, wodurch es einige wichtige Vortschritte in die bekannte Spiele-Reihe bracht. Viele PS2 Spiele sind von einmaliger Lebensdauer, doch dieses bekam direkt im Anschluss eine Fortsetzung zugeteilt, die als “Final Fantasy X-2″ bezeichnet wurde.
Die Fantasiewelt von Final Fantasy X nennt sich “Spira” und wird weitgehend überwiegend von Menschen besiedelt. Doch auch andere Rassen, wie z.B. die “Al Bhed”, eine entrechtete, aber technologisch fortgeschhrittene Unterart der Menschen, haben sich hier angesiedelt.
Im Universum von Spira umherziehende Schwärme von Lebensenergie Verstorbener, die sich Illumina nennen, häufen sich mit der Zeit an und werden so zu bösartigen Kreaturen.
Hauptaugenmerk liegt hierbei auf einem gigantischen, monströsen Wesen, das “Sin” genannt wird und die Welt von Spira schon seit tausend Jahren heimsucht. Es zerstört hierbei mit einer Leichtigkeit ganze Städte und Armeen und muss vom Spieler in der dritten Ebene unbedingt aufgehalten und vernichted werden.
Gespielt wird mit sieben Charakteren, denen auch diverse Gegenspieler gegenüberstehen, um ihnen das Beschützen von Spira zu erschweren. Das Spiel wurde mit einhundert Leuten in knapp drei Jahren fertig gestellt und kostete seine Macher etwa 27 Millionen Euro in der Produktion. Dafür bekam es fast überall in allen Wertungen die höchste Punktzahl und wurde 2006 von den Lesern eines japanischen Spielemagazins zum besten Spiel aller Zeiten gewählt.
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