R8 – der deutsche Ferrari

Audi macht’s möglich: Mit dem völlig neu konstruierten Supersportwagen R8 betreten die Ingolstädter ein vollkommen neues Segment. Auf Anhieb ist es Ihnen gelungen, den Edelmarken Porsche, Ferrari oder Lamborghini – inzwischen ja selbst eine Tochterfirma von Audi – Paroli zu bieten. Laut Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler soll der Bolide dazu beitragen, Audi mittelfristig an die Spitze der Premiumhersteller zu bringen.

Das Zeug dazu hat er, ist er doch ein echter Hingucker – und seine Daten sprechen für sich: 4,43 m lang, 1,90 m breit und 1,25 m flach sind die Außenmaße. Sein Mittelmotor mit acht Zylindern leistet 420 PS und beschleunigt den 1560 kg schweren Flitzer in 4,6 Sekunden auf 100 km/h. Verbaut wurden neben einem Allradantrieb auch ein Sechsganggetriebe. Auf die eigentlich in Deutschland übliche Abriegelung der Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h hat Audi bewusst verzichtet, denn man hat den internationalen Markt im Visier. Seinen zukünftigen Besitzern wird es recht sein, denn der R8 erreicht ungezügelt eine Maximalgeschwindigkeit von etwas mehr als 300 km/h. Der Verbrauch soll bei 14,6 l/100 km Super-Benzin liegen, was bei der gebotenen Leistung ein durchaus guter Wert ist. Der Preis des in Neckarsulm gefertigten Flachmanns liegt bei 104.400.- Euro. Hinzu kommt noch eine entsprechend lange Aufpreisliste. Trotz dieser stolzen Summe soll die gesamte Jahresproduktion bereits ausverkauft sein.

Wie verschiedene erste Tests zeigten, hat das Auto fast keine Schwächen. Lediglich der Gepäckraum mit insgesamt 190 l (vorne und hinter den Sitzen) fällt etwas klein aus. Der Fahrkomfort wird sowohl in der Stadt als auf Langstrecken für diese Klasse als außergewöhnlich gut beschrieben.

Eines steht bereits jetzt fest: Audi wird mit diesem Supersportler gutes Geld verdienen, denn – wie aus der Vorstandschaft zu hören ist – liefert der R8 einen „guten Deckungsbeitrag“.

G. Wittmann, Trauringe EheringeHochzeitsreise

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