Karneval: Ärzte warnen vor übermäßigem Alkoholkonsum!
Millionen Menschen leiden an oder nach den „tollen Tagen“ unter Problemen, die auf Alkohol(miß)brauch zurückzuführen sind. Übermäßiger Alkoholkonsum führt grundsätzlich zu den klassischen Katerbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, „Nachdurst“, Kopfschmerzen sowie mehr oder weniger belastendes Unwohlsein und dagegen gibt es auch kein Mittel zur Vorbeugung oder Behandlung, betont Qualimedic-Pressesprecher Sven-David Müller-Nothmann heute in Köln. Die Mediziner des ärztlichen Beratungsportals http://www.qualimedic.de haben effektive Tipps zusammengestellt, damit nach den Feierlichkeiten zu Karneval oder Fasching nur ein kleines Kätzchen und nicht ein ausgewachsener Kater droht:
Qualimedic-Internistin Dr. med. Claudia Bernholt rät dazu, alkoholische Getränke nicht auf nüchternen Magen zu trinken. Wenn der Magen durch Nahrungsmittel und nichtalkoholische Getränke gefüllt ist, verzögert sich die Aufnahme des Alkohols und dieser steigt nicht so rasch zu Kopf, betont Claudia Bernholt. Ideale Vorbereitung dafür sind Frikadellenbrötchen, der klassische Rollmops oder Matjesheringe. Wer diese als Katerkiller bekannten Fischspezialitäten bereits vor dem Alkoholkonsum und nicht erst am „Katertag“ genießt, bereitet seinen Organismus besser auf das Nervengift Alkohol vor. Alkohol wirkt aber auch diuretisch – er treibt also Flüssigkeit aus dem Körper und damit verliert der Organismus auch reichlich wasserlösliche Substanzen wie Mineralstoffe. Der Wasser- und Elektrolytverlust ist für viele unangenehme Auswirkungen des Alkoholkonsums verantwortlich. Daher sollte der salzreiche Fisch schon vor dem Alkoholkonsum auf dem Speiseplan stehen und nicht nachher. Frau Doktor Claudia Bernholt empfiehlt vor dem Alkoholkonsum noch eine Extra-Portion Vitamin C, denn das wasserlösliche Vitamin soll wie der Mineralstoff Magnesium einen Kater zu verhindern helfen.
Um den Alkoholkonsum insgesamt zu vermindern, ist es ratsam, wenn auf jedes Glas Bier, Wein, Sekt oder Schnaps ein großes Glas Mineralwasser folgt. Das gleicht den alkoholbedingten Flüssigkeits- und Elektrolytverlust aus. Ob die Maßnahme erfolgreich war, lässt sich leicht daran ablesen, ob der kommende Tag mit „Nachdurst“ beginnt. Nachdurst ist ein Zeichen für einen extremen Wasserverlust über den Urin. Außerdem rät Dr. med. Claudia Bernholt dazu, keinen „billigen Fusel“ und Alkoholika „unbekannter Herkunft“ zu trinken.
Qualimedic.com AG
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