Investmentfonds – Geschlossene Fonds
Die Investitionsgüter für geschlossene Fonds sind in der Regel Immobilien, Windkraftanlagen (werden auch als alternative Anlagen bezeichnet), Schiffe und Filme. Ein weiterer Bereich der geschlossenen Fonds sind die Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen. Andere Formen des geschlossenen Fonds können Venture-Capital oder Private-Equity-Gesellschaften sein.
Bis vor einigen Jahren bezeichnete man den Handel mit geschlossenen Fonds als sogenannten “Grauen Kapitalmarkt”. Die Begründung hierbei liegt vor allem darin, das der Markt der geschlossenen Fonds lediglich der Prospekthaftung unterlag – es wurden keine weiteren staatlichen Kontrollen vollzogen. Mittlerweile wurde ein Kontrollinstrument mit dem Namen IDW S4 installiert.
Geschlossene Fonds sind in den meisten Fällen für Kommanditgesellschaften mit beschränkter Haftung geeignet. Die Gesellschaft bietet hierbei in einem Platzierungszeitraum Kmmanditanteile an, die dann gekauft werden können. Der Fonds wird dann geschlossen, wenn die eingeplante Eigenkapitalquote erreicht wurde. Die hohen Emissionskosten werden durch das erzielte Kapital bezahlt und gegebenenfalls werden durch dieses neue Anlagegüter angeschafft.
Entscheidet man sich für die Anlage in geschlossene Fonds, so sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Laufzeit über viele Jahre anhält. Die Geschäftsführung sollte daher kompetent genug sein, das anvertraute Kapital bestens zu verwalten.
Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: