Farbige Kontaktlinsen – Typveränderung mal anders!
Von der „Kontaktbrille“ zur heutigen Kontaktlinse
Erste Versuche fehlsichtige Menschen von ihrer Brille zu befreien und durch eine „Kontaktbrille“ zu ersetzen gab es bereits im Jahre 1888. Ständige Entwicklungen hinsichtlich des Materials von Glas bis Plexiglas ermöglichten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts immer schmerzfreiere und komfortablere Lösungen für brillenloses Sehen. Durch die Entwicklung von wasserhaltigen Kunststoffen gelang es dann ab 1954, auch weiche Kontaktlinsen herzustellen. Die Sauerstoffdurchlässigkeit dieser Kunststoffe und das geringe Fremdkörpergefühl stellten eindeutige Vorteile gegenüber den formstabilen – also harten – Kontaktlinsen dar. Dennoch wurden letztere zur Sauerstoffdurchlässigkeit hin weiterentwickelt und werden heute vor allem zum Ausgleich von Hornhautverkrümmungen, auch Astigmatismus genannt, verschrieben.
Von einfachen braunen bis zu rot fluoreszierenden Linsen
Das Farbangebot bei Colorlinsen reicht von „Caribbean Aqua“, „Smaragd“, „Coffee“, „Smoky“, „Evergreen“, „Violett“, „Saphir“, „Haselnuss“, „Honey“, „Türkis“ bis hin zu Farbnamen wie „Autumn“, „Eden“, „Moonlight“ und „Sunrise“. Die Linsen werden farbintensivierend zum Betonen der eigenen Augenfarbe oder farbverändernd – also völlig deckend – angeboten. Es gibt sie für Fehlsichtige, aber auch für Menschen, die gut sehen und einfach nur zum Spaß mit einer anderen Augenfarbe auftreten möchten. Für Karneval, die Fußball-WM oder als Party-Gag kann man u.a. auch Kontaktlinsen mit völlig verrückten Motiven erstehen: Vom Fußball bis zum Wolfsauge, roten Sternen, Ventilatoren, unter Schwarzlicht rot fluoreszierende Linsen oder einfach Furcht einflößende weiße Linsen. Diese Spaßkontaktlinsen sind allerdings nur ohne Dioptrien erhältlich und es wird davor gewarnt, damit aktiv am Straßenverkehr teil zu nehmen.
Worauf zu achten ist
Sie werden auffallen!
Den blauen Augen der oft so unschuldig dreinblickenden Paris Hilton wurde genauso mit farbigen Kontaktlinsen nachgeholfen wie denen von Terence Hill, der seine Karriere wohl nicht unwesentlich seinem stechend blauen Blick zu verdanken hatte, der ihm den Touch des unwiderstehlichen Draufgängers verlieh. Für welche Augenfarbe Sie sich auch entscheiden, eines ist sicher: Sie wird Ihren Typ nicht unmaßgeblich verändern. Vergessen Sie daher nicht, auch Ihr Make-up und Outfit auf Ihre neue Augenfarbe abzustimmen! Eines ist auf jeden Fall sicher: Sie bleiben nicht unbemerkt!
Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: