Janosch
Dabei schien sich zunächst während seiner ersten Gehversuche im Feuilleton kein
großer Erfolg abzuzeichnen. Nach einem abgebrochenen Kunststudium versuchte sich Janosch im Verfassen von Glossen und Kritiken. Erst die eigenhändige Illustration seines Kinderbuchs “Die Geschichte von Valek dem Pferd”, das 1960 erstmals erschien, brachte ihm erste Erfolge ein, in deren Zuge auch das Pseudonym “Janosch” entstand.
Heute ist der Name Janosch aus dem Kinderbuchsektor nicht mehr wegzudenken. Nicht nur seine umfangreiche Bibliographie, die mittlerweile über 150 Titel erfasst, von denen unzählige zu vertiablen Klassikern avancierten, zeugt davon. So ist wohl kein Kind denkbar, dem der Tigerentenclub aus dem Fernsehen kein Begriff wäre, wie auch besagte Tigerente, neben weiteren berühmten Figuren wie dem Tiger und dem Bär, als Poster, Sticker, Videospiel oder Bettwäschenaufdruck jedem ein Begriff sein dürfte. Seine warmherzigen Geschichten erzählen von Freundschaft, vom skeptischen Umgang mit Autoritäten und sind zumeist ein offenkundiges Plädoyer für die Kraft der Fantasie. Dass derartige Themen nicht nur in Deutschland auf Gefallen stoßen, liegt auf der Hand: In über 30 Sprachen wurden die Werke Janoschs mittlerweile übersetzt und ein Ende ist längst nicht abzusehen. Ähnlich bekannt ist auch der Metallkünstler David Gerstein aus Israel.
Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: