Was ist denn eigentlich Chiptuning und vor allem: Was bringt es ?

Das Frühjahr hat begonnen und Millionen von Menschen widmen sich wieder vermehrt ihrem Hobby, dem Motorsport. Alle Möglichkeiten werden dabei realisiert. Neue Felgen, Breitreifen, Auspuffanlagen, Fahrwerke, Car-HiFi Anlagen und alles was das Herz eines Tuningfreaks begehrt: Nichts wird dabei vernachlässigt. Natürlich können dabei mit verschiedenen Methoden auch dem Motor einige PS mehr verpasst werden. Das Angebot reicht hierbei vom kompletten Turboumbau, Kompressorumbau oder der beliebtesten Methode: Chiptuning. Chiptuning wird von Jahr zu Jahr populärer. Durch Chiptuning ist es auf einfachem Wege möglich, die Leistung des Fahrzeugs, ganz besonders bei Diesel Fahrzeugen, zu erhöhen. Durch diese Variante des Tunings kommen Mehrleistungen von bis zu 40% zustande. Doch Achtung: Leider gibt es in der Branche viele unseriöse Unternehmen, welche die technischen Grundvoraussetzungen nicht beachten, um Chiptuning so durchzuführen, dass auch die Lebensdauer des Motors gleich bleibt wie im Serienzustand. Motorschäden sind die Folge. Deshalb ist bei der Auswahl des Tuners höchste Aufmerksamkeit geboten. Wichtig bei der Auswahl ist die Variante des Tuning. Auf dem Markt werden 2 Möglichkeiten angeboten, Chiptuning durchzuführen. Die erste wird oft „Softwareoptimierung“ genannt. Bei dieser Variante greift der Tuner direkt in die Fahrzeugsoftware des Motorsteuergeräts ein, liest die Fahrzeugsoftware aus und bearbeitet die Kennfelder. Es wird somit eine neue Software erzeugt, und das Motorsteuergerät regelt die Mehrleistung. Die Nachteile dieser Variante sind verheerend, und genau aus diesem Grund steht Chiptuning häufig Kritikern gegenüber. Zum einen verkürzt sich die Lebensdauer des Motors rapide, und zum anderen ist das Fahrzeug häufig nicht mehr diagnosefähig. Das heißt, der Fahrzeughersteller selbst kann die Originaldaten oftmals nicht mehr auslesen. Der Kunde muss häufig ein neues Motorsteuergerät kaufen, um das Fahrzeug wieder intakt zu kriegen.

Deshalb ist Variante 2 deutlich mehr zu empfehlen: Eine Zusatzelektronik für Diesel Commonrail Fahrzeuge, welche einfach an den Commonrailstecker des Fahrzeugs angeschlossen wird. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Das Fahrzeug erreicht eine Mehrleistung von bis zu 40%, zusätzlich wird das Drehmoment um bis zu 30% erhöht.

Häufig ist diese Tuningvariante sogar mit einer Spritersparnis von 1L/100km verbunden, was häufig unter dem Begriff „Eco-Tuning“ angeboten wird. Tuningboxen, wie zum Beispiel das Speedkit der Firma New-Tech-Solutions GmbH sind beliebt, weil der Käufer das Produkt Online bestellen kann, und es selbst ein- und ausbauen kann. So ist ein oft langer Weg zu einem Chiptuner, welcher die Leistung über einen Austausch der Software anbietet, nicht erforderlich. Außerdem wird die Lebensdauer des Motors und der beanspruchten Teile in keinster Weise beeinträchtigt, da die Notlaufeigenschaften (Programme im Motorsteuergeräts zum Schutz des Motors bei Überlastung) des Fahrzeugs gleich bleiben wie im Serienzustand, was einen enormen Sicherheits und Werterhalt bietet. Das beste ist, dass die Tuningbox als Zusatzelektronik sogar von Fahrzeug zu Fahrzeug (Commonrail-Diesel Technik) ausgetauscht werden kann. So kann die Tuningbox problemlos von BMW zu Audi, oder auch von Mercedes zu Toyota oder umgekehrt getauscht werden. Die einigste Voraussetzung ist ein Diesel – Commonrail Motor.

Somit ist klar: Chiptuning ist auch in dieser Tuningsaison wieder ein Faktor, welcher nach dem Kauf richtig viel Spaß macht und sogar noch Sprit spart.

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