Beteiligungen an Schiffen und regenerativen Energien
Geschlossene Fonds sind nichts anderes als Unternehmen mit einem bestimmten Investitionsvorhaben, an denen sich Kapitalanleger beteiligen können. Der Begriff „geschlossen“ kommt daher, dass diese Unternehmen bzw. Fonds Anlegergelder einsammeln, solange bis sie das benötigte Investitionskapital zusammen haben. Danach wird der Fonds geschlossen, d. h. neue Anleger werden nicht mehr aufgenommen.
Die Renditen von geschlossenen Fonds fallen gegenüber Festgeldanlagen bei Banken in der Regel sehr üppig aus. Allerdings handelt sich natürlich auch um unternehmerische Beteiligungen, die gewisse Risiken bergen.
Neben den bereits angesprochenen Immobilienfonds werden in Deutschland vor allem Schiffsbeteiligungen in Form von geschlossenen Schiffsfonds vertrieben. Der Zweck eines Schiffsfonds bzw. der Schiffsbeteiligungsgesellschaft ist der Erwerb eines Handelschiffes und dessen Betrieb, um laufende Erträge zu erzielen. Bei der Beendigung (Liquidation) eines Schiffsfonds wird das Schiff auf dem Gebrauchtmarkt oder nach langer Laufzeit auf dem Schrottmarkt verkauft. Während der Laufzeit des Schiffsfonds erhalten die Kapitalanleger Ausschüttungen von den Erträgen und am Ende der Laufzeit ihren Anteil am Verkaufserlös des Schiffes.
Eine Errungenschaft der jüngeren Vergangenheit sind geschlossene Fonds, die in Projekte im Bereich erneuerbare Energien investieren. Mit der Klimaschutzdebatte und Subventionen durch das Erneuerbare Energiengesetz sind diese Beteiligungsmodelle ins Blickfeld der Anleger gerückt.
Egal ob Investitionen in Immobilien, Schiffe oder regenerative Energien: Bei geschlossenen Fonds sollte man die einzelnen Angebote genau prüfen. Denn leider gibt es auch einige Schwarze Schafe unter den Anbietern von geschlossenen Fonds. Hat man den richtigen Fonds gefunden, kann sich die Investition jedoch auszahlen.
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