Buchmacher

Buchmacher bieten Sportwetten und auch andere Wetten an. Dabei wird vom Buchmacher eine Quote festgelegt, die nach Abschluss einer Wette nicht mehr verändert werden kann.
Quoten werden nach Wahrscheinlichkeiten gesetzt und spiegeln dabei die Ansicht des Buchmachers über den Ausgang eines Ereignisses wieder. Bis zum Eintritt eines Ereignisses kann der Buchmacher die Quoten anpassen, zum Beispiel wenn er neue Informationen bekommt, beispielsweise Verletzte Spieler bei einem Fussballspiel. Bei den Quoten stützt sich der Buchmacher auf seine Erfahrung und natürlich viel statistisches Material.
Der Buchmacher zahlt dabei nie 100% aus, was einer fairen Quotierung entspräche sondern weniger, wodurch er Gewinne erwirtschaften kann. Wie viel das ist, ist von Buchmacher zu Buchmacher verschieden, lässt sich aber bestimmen, indem man die Quoten auf alle Ausgänge zusammenrechnet, so kommt man auf einen Wert, der in der Regel irgentwo zwischen 85% und 98& liegt.
Buchmacher werden auch oft – aus dem englischen stammend – Bookie genannt.
Buchmacher unterscheiden sich im Wesentlichen von Wettbörsen, bei denen nicht der Buchmacher eine Quote festlegt sondern die Quoten von den Wettenden festgelegt werden indem sie selber Wetten anbieten.
Private Buchmacher wie beispielsweise Bwin haben derzeit in Deutschland einen schweren Stand, da nur einige eine umstrittene Lizenz aus DDR Zeiten haben, die nicht überall anerkannt wird. Grundsätzlich ist es privaten Anbietern verboten Sportwetten auszurichten. Nach dem EU Wettbewerbsrecht ist es allerdings mehr als fragwürdig private Wettanbieter vom Markt auszuschließen. Viele Buchmacher locken neue Kunden mit einem Sport wetten Bonus.

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