Man wird es kaum glauben, aber Staub und Tabakrauch sind der Tot von so einigen PCs. Unerklärliche Systemabstürze, oftmals nicht nachvollziehbar, sind der Horror jeden PC-Technikers.
PC Hilfe ist in dem Falle manchmal schwierig. Wenn man Arbeitsspeicher und Netzteil als Übeltäter ausschließen kann, hilft oft ein Blick ins Gehäuse des Computers. Die meisten PCs werden im Laufe ihres Lebens nie gereinigt und sind deshalb vollkommen verdreckt. Die feinen Lamellen der Prozessor- Kühler sind verstopft und der Lüfter kühlt allenfalls die Wollmaus zwischen den Lamellen. Dass der Prozessor somit zuwenig Kühlung bekommt, ist somit klar und der Grund für die Aussetzer gefunden. Falls der PC dazu noch in einer Raucherumgebung steht, ist das ganze noch schlimmer, da sich das Nikotin auf den Lamellen absetzt und an der klebrigen Masse der ganze Staub zusätzlich noch verklebt wird. Das Gleiche gilt übrigens auch für Graphikkarten- Kühler und andere Bauteile des PC. Der Überzug aus Staub kann nämlich auch zu Spannungsverirrungen auf der Platine führen und die empfindlichen Bauteile beschädigen.
Die Erkenntnis daraus ist klar: Man sollte zumindest alle halbe Jahre mal den PC ausschalten, den Stecker ziehen und dem Ding mit Pinsel, Pressluft und Staubsauger zuleibe rücken, um die Funktion weiter zu gewährleisten. Dann kann man sich auch die Hilfe eines Computer Notdienst sparen.
Manchesmal muss auch die CPU- Kühlerkombi demontiert werden. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich das komische Wärmeleitpad unter dem Kühler entfernen und durch die wesentlich besser Wärme leitende Wärmeleitpaste ersetzen.
Andere Beiträge von uwinger | 08. Mai 2007 |
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Kategorie: Computer