Schmuck – geschichtliche Erläuterungen von Aperlea
Schmuck dient seit den Anfängen der Menschheit zur Repräsentation des jeweiligen Trägers, es stellt eine Maßnahme zur Verschönerung und optischen Aufwertung dar.
Das Wort „Schmuck“ ist altgermanischen Ursprungs und beschreibt einen als schön empfundenen Gegenstand. Der Besitz von Schmuckgegenständen geht bereits auf die Anfänge der Menschheit zurück. So ist bekannt, daß bereits in der Altsteinzeit Halsschmuck getragen wurde. Da zu dieser Zeit nichts über Metalle bekannt war, nutzte man zur Herstellung Muscheln, Fischwirbel, Knochen oder auch Perlen. In dieser Zeit war es außerdem üblich, Schmuck in den verschiedensten Variationen als Grabbeigabe zu hinterlassen.
Mit Beginn der Verarbeitung von Metallen nahm die Herstellung von Schmuck aus natürlichen Rohstoffen ab. Jetzt konnten alle zur Verfügung stehenden Materialien wie Gold und Silber verarbeitet werden. Es entstand eine Industrie, welche sich ausschließlich mit der Verarbeitung dieser hochwertigen Metalle zu Schmuckobjekten beschäftigte.
Schmuck ist in allen seinen Variationen in erster Linie immer ein Ziergegenstand, welcher direkt oder indirekt am Körper getragen wird. Er soll oftmals den Status des jeweiligen Trägers sichtbar darstellen und die Attraktivität der Person erhöhen.
Zum Schmuck zählen heute aus verschiedenen Materialien geformte Gegenstände wie:
Ketten und Armbänder
Anhänger, Ringe und Ohrringe und Haarschmuck
Desweiteren gibt es Tätowierungen, Piercings und Körperbemalungen wie z.Bsp. Schminken.
Heutzutage können wir Schmuck in allen seinen Variationen auch bei Tieren und Objekten beobachten. So stellt eine verzierte Hundeleine oder ein mit verziertem Geschirr auftretendes Pferd ebenso ein Schmuckobjekt dar wie ein restauriertes Gebäude, welches aufwendig saniert wurde.
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