Das Elterngeld – auch bei Vätern beliebt

Das Elterngeld ist die neue Lohnersatzleistung für Eltern, die Ihre Erwerbstätigkeit aufgrund der Geburt ganz oder teilweise aufgeben. Der Staat will damit einen Anreiz für Paare schaffen, wieder mehr Kinder zu bekommen. Das Elterngeld wird für maximal 14 Monate gezahlt und beträgt 67 % der vorherigen durchschnittlichen Gehalts. Es werden mindestens 300 Euro, maximal 1.800 Euro gezahlt. Bei Zwillingen erhöht sich das Elterngeld entsprechend. Wer bereits ein Kind unter 3 Jahren zu Hause hat erhält auch noch einmal einen Zuschlag. Es kann auch Teilzeit weiter gearbeitet werden. Allerdings dürfen höchstens 30 Wochenstunden gearbeitet werden. Der Anspruch auf Elterngeld verringert sich dann allerdings.

Vier Monate nach Einführung konnte zu erste Bilanz gezogen werden.

Laut einer Statistik des Statistischen Bundesamtes wurden bundesweit pro Monat im Schnitt rund 1.330 Anträge auf Elterngeld für Väter bewilligt.

Dies entspricht 7 % aller Elterngeldanträge. Beim Erziehungsgeld lag die Zahl der Bewilligungen nur halb so hoch.
Von den bewilligten Anträgen der Väter nahmen gut ein Drittel Elterngeld für 12 Monate in Anspruch, knapp die Hälfte für zwei Monate. Demnach ist hier schon mal eine deutliche Verbesserung dem Erziehungsgeld gegenüber zu sehen.

Auch mehr Kinder wurden seit Einführung des Elterngelds geboren. Für die zuständige Ministerin Ursula von der Leyen sei dies der Beginn einer Trendwende bei der Geburtenrate.

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