Bei Nahrungsmitteln für Menschen boomt der Biomarkt schon seit einiger Zeit. Nun gibt es auch biologisch hergestellte Tiernahrung für Hunde. Bio Tiernahrung bietet gegenüber konventionell produziertem Tierfutter eine Reihe von Vorteilen. Bei pflanzlichem Hundefutter wird komplett auf den Einsatz von synthetischem Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger verzichtet. Dadurch ist das
Hundefutter sowohl umweltfreundlicher in der Herstellung, als auch gesünder und allergiesicher für das Haustier, da das Hundefutter schadstoffärmer ist. Auch bei fleischhaltiger
Bio Tiernahrung, wird auf eine biologische Herstellung geachtet. Alle Tiere, die für das Hundefutter geschlachtet werden, werden artgerecht gehalten. Das bedeutet, dass sie kein Antibiotika oder wachstumsstimulierende Substanzen bekommen, was in der konventionellen Haltung Gang und gebe ist und auch der Platz, den die Tiere haben, ist deutlich größer. Nach der Schlachtung wird darauf verzichtet, dem Fleisch chemische Zusätze hinzuzuführen.
Minderwertige Fleischnebenprodukte sind in Bio Tiernahrung nicht zu finden. Im Tierfutter aus dem Supermarkt, werden auch Hufen, Knochen und Eingeweide verarbeitet. Des Weiteren beinhaltet dieses Hundefutter auch andere Zusätze, wie Fette, Bindemittel oder sogar Tiermehl. Diese können vom Körper des Hundes nur schwer oder gar nicht verdaut werden, was dazu führt, dass durch den geringen Nährwert umso mehr gefüttert werden muss und das Verdauungssystem des Tieres unnötig strapaziert wird. In Bio Tiernahrung dürfen diese Zusätze nicht verwendet werden. Und auch die fleischlose Ernährung von Hunden und Katzen ist möglich, da es vegetarisches Fleischersatzfutter gibt. Wer seinem Haustier, der Umwelt und den zur Schlachtung vorgesehen Tieren etwas Gutes tun will, gibt seinem Tier Futter aus biologischer Herstellung.
Andere Beiträge von KCI | 29. Mai 2007 |
· Gelesen: 1676 · heute: 3 | Wörter: 246
Kategorie: Haustiere