Einladungskarten – was man vermeiden sollte!
Das Problem kennt wohl jedes Paar, das heiraten möchte, weiß aber nicht worauf man bei einer Einladung achten muss. Viele sind sich nicht im Klaren wie wichtig die Einladungskarten für eine gelungene Feier sind.
Das böse Erwachen kommt erst später, genauer gesagt – kurz davor. Um Ihnen Ärger und Peinlichkeiten zu ersparen möchte ich an dieser Stelle einige Beispiele nennen:

Die Einladungskarten werden einen Monat vor der Hochzeit bestellt.
Die Folgen lassen sich leicht erahnen. Die Gäste bekommen die fertigen Einladungen ca. zwei Wochen vor dem Hochzeitsfest. Viele sind sauer, weil sie nicht wissen, ob sie so kurzfristig Urlaub bekommen. Es herrscht Hektik wegen Geschenke kaufen, neues Kleid aussuchen oder neuen Anzug anfertigen lassen. Im schlimmsten Fall bekommt man mehrere Absagen, obwohl man bereits Tische und Speisen reserviert hat. Die Plätze bleiben frei und man darf diese auch noch bezahlen.
Der günstigste Fall wäre, die Einladungen sechs Monate vor der Hochzeit zu Bestellen. Der äußerste Fall – sechs Wochen.

Der Einladungstext ist fehlerhaft und es fehlen wichtige Angaben.
Rechtschreibfehler, Grammatikfehler – einfach peinlich! Ich rate daher immer meinen Kunden (noch bevor die Karten in den Druck gehen!) sich den ganzen Einladungstext mehrmals in Ruhe durchzulesen. Es kann nicht schaden, wenn man sich Hilfe und Rat bei den Familienangehörigen, Freunden oder dem Duden holt. Achten Sie dabei, dass keine wichtigen Angaben fehlen wie:
was, wer, wo, wann und ob.
- was wird gefeiert? – Hochzeit, Silberhochzeit
- wer feiert? – Namen des Brautpaares
- wo wird gefeiert? – Ort, evtl. Anfahrtsbeschreibung
- wann findet die Feier statt? – Datum und Uhrzeit
- Frage, ob die Gäste dabei sein können (Zusage bitte bis…)

Sparen an den Hochzeitskarten , oder doch lieber nicht?
Viele würden an dieser Stelle behaupten – „die werden ja sowieso weggeschmissen“ – was auch stimmen mag. Die Einladungskarte ist eben kurzlebig. Betrachtet man diese von der anderen Seite her, so stellt sich heraus, dass sie einer Bewerbung oder Visitenkarte ähnelt. Mit einer „billigen“ und „abgekupferten“ Bewerbung bekommt man kaum eine gute Stelle. Der Text sollte schon fehlerfrei, die Mappe originell und das verwendete Papier hochwertig sein. Der erste Eindruck zählt am meisten. Bei der Einladungskarte ist es auch nicht anders. Man bekommt zwar keine neue Stelle (es sei denn, der Chef wurde ebenfalls eingeladen
, zeigt aber den Gästen, dass man sie schätzt und sich um Ihr Wohlergehen bemüht. Es überraschen mich immer wieder Kundenemails mit dem Satz „Unsere Gäste waren begeistert!“ – Man feiert schließlich nicht alle Tage!
Martin Maga, Deko & Co.
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