Türkischer Kaffee

Viele kulturelle Gepflogenheiten der türkischen Kultur sind bereits heute bei uns allgegenwärtig. Der türkische Kaffee, auch Mokkakaffee genannt fristet jedoch weiterhin eher ein Nischendasein – zu Unrecht. Türkischer Kaffee zubereiten ist zwar etwas aufwendiger als die Zubereitung herkömmlichen Filterkaffees, jedoch in Summe lohnenswert und auch nicht schwer. Dazu benötigt man zunächst mal einen kleinen Topf – häufig auch Ibrik oder Cezve genannt.

Türkischer Kaffee wird im Unterschied zu Filterkaffee unmittelbar mit dem Kaffeepulver zubereitet, soll heißen, dass Kaffeepulver kommt in den Kaffee und wird nicht durch einen Filter von selbigem getrennt. Dazu gibt man das Kaffeepulver, das man stilecht in einem türkischen Supermarkt
usw. leicht findet in den Ibrik mit einigen Löffeln Zucker und verrührt es mit Wasser.

Nun erhitzt man es auf dem Herd solange, bis sich es zu kochen beginnt und sich langsam würziger Schaum an der Oberfläche bildet. Diesen gießt man in eine Tasse – die Türken machen das besonders elegant – und kocht den restlichen Kaffee ohne Schaum weiter, bis sich wieder eine Schaumschicht bildet, die man wiederum in die Tasse abgießt.

Anschließend köchelt man den Kaffee noch etwas weiter, bis man schließlich den kompletten Kaffee in die Tasse dazugibt. Fertig ist der Kaffeegenuss! Wer weiß, vielleicht wird sich diese Art des Kaffeekochens in den nächsten Jahren wieder etablieren. Der türkische Kaffee schmeckt jedenfalls lecker würzig und auch mit der Kochzeremonie kann man Freunden reichlich Eindruck schinden! Wer das nötige Equipment – sprich den Ibrik nicht bei
sich zu Hause hat, kann natürlich auch problemlos einen anderen kleinen Topf nehmen, der Geschmack bleibt der Gleiche, nur das Abgießen ist etwas umständlicher!

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