Schnäppchen nicht nur im Internet

Werdende Eltern bekommen oft in der Klinik oder auch von ihrer Krankenkasse ein “Begrüßungspaket” für den neuen Erdenbürger, in dem Windelproben und andere kostenlose Proben enthalten sind. Oft gehören zu diesem Paket auch diverse Versicherungsangebote mit Beratungskärtchen, die man einlösen kann. Unternehmen beispielsweise werben später mit Ermäßigungen durch Gutscheine und im Rahmen einer Kinderclub-Mitgliedschaft zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, mit Gratisangeboten.

Gleiches gilt für andere Kinderclubs von Sparkassen oder auch Literaturzirkeln. Bei letzteren gibt es ein Musterangebot und dann kostenpflichtige Folgeserien, die angenommen oder abgelehnt werden können.

Neben den Produktproben wie Duftproben, die man in Parfümerien bekommt, gibt es inzwischen auch im Internet unzählige Anbieter, die sich auf kostenlose Produktproben spezialisiert haben. Hier gibt es die Produktproben entweder zu einem Einkauf dazu oder auch nur für eine Registrierung beim entsprechenden Anbieter. Dabei ist genau gekennzeichnet, wann etwas gekauft oder ein Abo abgeschlossen werden muss, um ein Schnäppchen zu erhalten und wann nicht.

Nachteil ist, dass man infolge der Adressbekanntgabe mit Werbebriefen oder E-Mails förmlich überschüttet wird und mit Lesen und/oder Rauslöschen gar nicht mehr nachkommt. Außerdem weiß man nicht, wer die Adresse noch erhält, oft werden diese ja weiterverkauft und weitergereicht.

Besonders auch im Internet sollte man erheblich aufpassen, denn vieles wird als “gratis” angeboten, wenn man jedoch das Kleingedruckte liest, kommen plötzlich immense Geldsummen auf den User zu. Es ist auch schon vorgekommen, dass ein bestimmter Geldbetrag im Voraus verlangt wurde, um die Produktproben zu erhalten.

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