Schützen Sie Ihren Teint vor vorzeitiger Alterung

Die Natur hat das Altern des Körpers und damit auch der Haut, schon in den Gene eines jeden Menschen programmiert. Wo sich in späteren Lebensjahren Fältchen im Gesicht zeigen, ist von Geburt an besiegelt. Ob die Zeit auf der biologischen Uhr der Körperzellen eines Menschen rasant oder allmählich läuft, liegt uns dennoch teilweise selbst in der Hand. Denn das vorzeitige Altern der Haut hängt bis zu 80% von folgenden äußeren Einwirkungen ab, die jeder beeinflussen kann:

  • Zu intensives, zu häufiges Sonnenbaden
  • Ozon
  • Zu viel Rauchen
  • Übermäßiger Alkohol-Genuss
  • Dauer-Stress
  • Zu trockene Heizungsluft im Winter
  • Ausgetrocknete Luft durch Klimaanlagen im Sommer
  • Falsche oder gänzlich vernachlässigte Hautpflege

Durch solche Faktoren entstehen mehr freie Radikale, oder die Haut leidet an zu großer Trockenheit. Im ungünstigsten Fall altert die Haut übermäßig schnell. Für das in den Genen unvermeidlich angelegte Altern sind verantwortlich:

  • Veränderung der Zellstrukturen durch freie Radikale. Freie Radikale bilden sich im Körper durch den Stoffwechsel der Zellen auf natürliche Weise. Sie sind stark reagierende Verbindungen, die ungepaarte Elektronen besitzen. Um diesen Mangel auszugleichen, entreißen sie Elektronen aus intakten Zellstrukturen (Fetten, Eiweißen oder der Erbsubstanz des Zellkerns). Dieser Vorgang wird als Oxidation bezeichnet. So geschädigte Zellstrukturen suchen nun ihrerseits ein Elektron, das sie wiederum aus einer intakten Verbindung reißen. Die entstehende Kettenreaktion verursacht erhebliche Schäden, wenn freie Radikale im Übermaß vorhanden sind. In wohl dosierter Menge sind freie Radikale nützlich, da sie die Immunabwehr unterstützen. Mit zunehmendem Alter überwiegen jedoch die oxidativen Prozesse gegenüber den natürlichen Mechanismen, die freie Radikale im Gleichgewicht halten. Der oxidative Stress entsteht.
  • Zellen bilden sich fehlerhaft. Mit jeder Zellteilung verkürzt sich die DNA einer Zelle. Eine normale Zelle kann diesen Fehler nach vielen Teilungen nicht mehr selbst reparieren. Die zur Entstehung neuer Zellen benötigten Informationen werden fehlerhaft transportiert. Die Teilungsfähigkeit und Lebensdauer einer normalen Zelle ist damit begrenzt.
  • Energiemangel. Vor allem die Kraftwerke der Zellen (Mitochondrien) werden durch freie Radikale geschädigt. Aber auch fehlerhaft gebildete Zellen führen zu einem Energiedefizit. Der Zellstoffwechsel verlangsamt sich. Dies leistet dem Alterungsprozess weiteren Vorschub.
  • Veränderung des Hormonhaushaltes. Die Hormone steuern Enzyme, welche wiederum die Zellen vor einer Schädigung schützen oder bereits eingetretene Schäden reparieren. Die Hormone beeinflussen auch die Talg- und Schweißdrüsen, die für die Bildung des Säureschutzmantels maßgeblich sind. Reparatur- und Schutzaktivitäten ebben mit zunehmendem Alter ab.

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