16:9 Bildformat
Unser Fernsehbild hat ja bereits mehrere Entwicklungsstufen hinter sich. Vom “Schwarzweiß-Fernsehen” zum farbigen Bild war wohl bisher der größte Sprung. In den letzten Jahren allerdings hat sich im Bezug auf die Formate des Bildes einiges getan.
Unser klassisches TV-Bild weist ein Bildformat von “4:3″ auf, was eine Wiedergabe des sogenannten Seitenverhältnisses bezeichnet (4 Längeneinheiten in der Horizontalen zu 3 Längeneinheiten in der Vertikalen). Dieses Format wurde mitunter aus technischen Gründen eingeführt, da die Produktion von Bildröhren in diesem Verhältnis erheblich einfacher war. Warum wendet man sich nun von diesem Bildseitenverhältnis ab? Hier kommt unser natürliches Sicht- bzw. Sehfeld ins Spiel. Untersuchungen haben bereits damals gezeigt, dass unser Sichtfeld eher einem Breitbild-Format entspricht. Deshalb strebt man nach heutigen technischen Möglichkeiten an, TV-Sendungen im Breitbild-Format zu übertragen. Weshalb nun “16:9″? Das Bildseitenverhältnis von 16 zu 9 ist ein Kompromiss. Dieses Format soll die Möglichkeit bieten, alle gängigen, bestehenden Formate zu vereinen.
Vom Kino Format (2,35:1) bis zur alten TV PAL-Norm (1,33:1 bzw. 4:3) sollen alle Bilder übertragen und wiedergegeben werden können, es ist sozusagen eine abwärtskompatible Lösung geschaffen worden.
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