Altmetalle Schrottpreise steigen immer mehr an.
Hauptursache für die Preis-Explosion auf dem Altmetall-Markt ist laut Industriebank-Studie das expansive Wirtschaftswachstum in China – die Rohstahlproduktion der Volksrepublik hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Mit dem Ausbau der Elektroindustrie und des Bausektors stiegen Kupferverbrauch und -nachfrage. Auch Nickel und Mangan wurden immer begehrter – durch sie wird Roh- zu rostfreiem Edelstahl verfeinert. In China herrscht ein wahrer Stahlboom: Im ersten Halbjahr 2005 wurden bereits rund 30 Prozent des weltweiten Rohstahls in China erzeugt, bis Ende 2006 wird das Land seine Produktionskapazität aller Voraussicht nach sogar noch steigern – von rund 290 Millionen Tonnen auf etwa 320 Millionen Tonnen Rohstahl pro Jahr.
Während zu Beginn der 90er-Jahre der Altmetallmarkt wegen der Demontage ehemaliger DDR-Betriebe überschwemmt wurde und die Preise fielen, ist der Bedarf jetzt höher als das Angebot. Das treibt die Tonnen-Preise in die Höhe. Und ruft Metalldiebe auf den Plan.
Um ein großes Geschäft mit dem Altschrott zu machen, fahren mittlerweile in Deutschland tausende mit Kleinlastwagen und sogar mit kleinen Anhängern durch die Straßen um Schrott von den Privathaushalten einzusammeln.
Den Schrott bringen sie zu Grohändlern der diesen dann sortiert nach Kupfer, Aluminium, Blei, Eisen und anderen Metallen
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