Rückenschmerzen – Das Kreuz mit dem Kreuz
Erste Untersuchungen
Für die Experten stellt sich bei der Diagnostik von Rückenschmerzen folgende wichtige Frage: Liegen Reizsymptome oder neurologische Ausfälle als Hinweis für eine Schädigung von Nervenwurzeln vor? In erster Linie erfolgt eine gezielte Befragung des Patienten und in weiterer Folge ist eine klinisch-neurologische Untersuchung unerlässlich, um allfällige Ausfälle zu erfassen und die Lokalisation der Schädigung zu bestimmen. Häufig sind auch röntgenologische Untersuchungsmethoden zur Erfassung von Impressionsfrakturen oder eine MRT zum Nachweis bzw. Ausschluss eines Bandscheibenvorfalles erforderlich. Bei Bestehen von neurologischen Ausfällen mit einer Blasen-Mastdarm-Funktionsstörung oder mit Lähmungen ist die rasche Diagnostik besonders wichtig, da sich daraus unmittelbare therapeutische Schritte ergeben können.
Gibt es auch andere Ursachen?
Nicht immer resultieren Rückenprobleme aus körperlichen Belastungen oder Fehlhaltungen – in manchen Fällen liegt den Schmerzen auch eine andere Erkrankung zu Grunde. So können z.B. Kreuzschmerzen sowohl ein Symptom des Morbus Bechterew, einer chronisch entzündlichen Erkrankung, sein als auch bei einer fortgeschrittenen Osteoporose oder Arthrose auftreten.
Therapieansätze
Was kann man also gegen chronische Rückenprobleme tun, besonders wenn der Schmerz akut ist? In erster Linie sind schmerzstillende und entzündungshemmende meist nichtsteroidale Antirheumatika vom Facharzt angesagt. Allerdings hält die Wirkung nur so lange an, wie das Medikament im Körper bleibt.
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