Gebrauchte Boote verkaufen
Zum Einen kann man das gebrauchte Boot in der Zeitung inserieren, was allerdings mit Kosten verbunden ist. Auch das Internet bietet einige Portale an, sein Boot anzubieten, hier unterscheiden sich die Kosten gewaltig; es gibt Portale, welche das Inserat kostenfrei anbieten. Bei beiden Möglichkeiten kann man einen Festpreis, bzw. eine Verhandlungsbasis angeben.
Auch Auktionshäuser bieten eine gute Möglichkeit, das gebrauchte Boot zum bestmöglichsten Preis zu veräußern, allerdings besteht hier die Gefahr, das Boot unter Wert verkaufen zu müssen.
Beim Verkauf eines gebrauchten Bootes ist es wichtig, das Boot so genau wie nur möglich zu beschreiben, alle Extras hervorzuheben und die technischen Details zu erwähnen. Bilder, die möglichst viele Ansichten des Bootes und des Motorraumes zeigen sind auf jeden Fall von Vorteil. Dies kann auch der Grund dafür sein, dass Inserate in Zeitungen sehr teuer werden können.
Auch das Gebiet, indem das Inserat erscheinen soll, spielt beim Verkauf eines gebrauchten Bootes eine große Rolle, sinnvoll ist es hier, eine Region zu wählen, wo sich viele Gewässer befinden oder wo das nächste Gewässer nicht allzuweit entfernt liegt.
Der Verkäufer von Gebrauchtbooten sollte, genauso wie ein Autohändler auch, dem potentiellen Kunden die Möglichkeit geben, das Boot auf einem Gewässer zu testen, nur so kann er feststellen, ob er mit dem Boot klarkommt und sich die Investition für ihn lohnt.
Hierbei ist es sinnvoll, wenn der Verkäufer den Kunden auf der Probefahrt begleitet, um Fragen und Probleme gleich vor Ort klären zu können. Aus diesm Grund ist es sehr wichtig, dass der Verkäufer eines gebrauchten Bootes sich mit selbigem auch gut auskennt. Wird das Boot im Auftrag verkauft, so sollte der Inhaber bei der Probefahrt anwesend sein, oder aber der Verkäufer sollte sich selbst mit dem Boot vertraut machen.
Ist der potentielle Kunde am Boot interessiert, sollte der Verkäufer genaue Auskunft über Verbrauch und weitere Kosten geben können, der Kunde muß sich beim Verkäufer “gut aufgehoben” fühlen, denn es handelt sich beim Kauf eines gebrauchten Bootes um eine größere Investition.
Wenn der Verkäufer das Wissen über Kosten von Liegeplätzen, Versicherungen und mögliche Reparaturwerkstätten besitz, ist das natürlich ein weiterer Pluspunkt für ein erfolgversprechendes Geschäft.
Eine weiter Möglichkeit für den Verkäufer, ein gebrauchtes Boot gut zu verkaufen ist es, wenn er die Möglichkeit hat, für Teile des Bootes eine Garantie anzubieten, der Kunde fühlt sich dann sicherer. Überhaupt spielt es eine große Rolle, welchen Eindruck der Verkäufer auf den Kunden macht. Wie bei jedem Geschäft, sollte der Verkäufer über ausreichendes Fachwissen verfügen und auch optisch einen seriösen Eindruck bieten.
Natürlich spielt beim erfolgreichen Verkaufen von Gebrauchtbooten die Optik eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Rolle. Der Kunde muß sich vom ersten Eindruck des Bootes angesprochen fühlen, deshalb sollten kleinere kosmetische Reparaturen möglichst vor dem Vorführen des Bootes erledigt werden.
Kleinere Lackschäden, Kratzer oder ähnliches lassen sich schnell und kostengünstig beheben und erhöhen so, gleich den Wert des Bootes, denn jeder Käufer schaut sich das Boot zuerst oberflächlich an. Hierbei wird jeder Kratzer gefunden, nur um den Preis drücken zu können, diesem Punkt kann der Verkäufer durch Beheben dieser kleinen Schönheitsfehler, ohne Probleme aus dem Weg gehen.
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