Die Vorteile bei der Geldanlage in Fonds
Beim Fondssparen wird regelmäßig ein Geldbetrag in einen Investmentfonds eingezahlt. Dieser Vorgang erfolgt durch Banken, Direktbanken und durch einige Börsen. In einem Wertdepot werden die Anteilscheine aufbewahrt. Der Anlieger ist an der Entwicklung des Investmentfonds und an den Ausschüttungen beteiligt.
Werden gleich bleibende Beträge langfristig gezahlt, so kann es infolge von Kursschwankungen zu einer Rendite kommen, die über den Renditen der erworbenen Anteilscheine liegt. Dies wird durch den Kauf von vermehrten Fondsteilen bei einem niedrigen Kurs und der Kauf einer geringeren Anzahl bei einem höheren Kurs erreicht. Dies garantiert einen langfristig günstigen Durchschnitt der im Depot vorhandenen Fondsanteile. Das nennt man Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt).
Der Anleger entscheidet über die Höhe und Dauer der Einzahlungen sowie über die Art des Fonds. Der Wechsel in einen anderen Fond ist in der Regel jederzeit möglich. Der Anleger kann auch einen höheren einmaligen Betrag zahlen und dann monatlich niedrigere Zahlungen festlegen.
Auch ist ein Zugriff vor dem vereinbarten Ablauftermin auf das Guthaben möglich.
Beim Kauf muss der Anleger einen einmaligen Ausgabenaufschlag zahlen. Die Management- und Verwaltungskosten und die Depotgebühren fallen turnusmäßig an. Rabatte bei dem Ausgabeaufschlag bieten Direktbanken an.
Versicherungsgesellschaften bieten in ungefähr gleicher Form Fondspolicen an. Vorteil ist hierbei der höhere Zinseszins, der durch die verzögerte Besteuerung der Ausschüttung entsteht. Nachteilig wirken sich die höheren Gebühren aus, die vor allem dann entstehen, wenn der Anleger vor Ablauf der Fondspolice sein Geld haben möchte.
Das Fondsparen zeichnet sich also durch seine große Flexibilität aus.
Durch die geringen monatlichen Mindestbeiträge (ab 25,00 EUR) ist diese Form des Sparens
für viele möglich.
Die Investmentfonds investieren die eingezahlten Beiträge der Anleger entsprechend der vorgegebenen Anlageziele. Die Anleger beteiligen sich durch den Kauf von Fondsanteilen an den Anlagezielen. Da eine Vielzahl von Fonds zur Verfügung steht, sind dementsprechend auch die Anlageregionen und Branchen sehr unterschiedlich.
Um dem Anleger einen Überblick hierüber zu gewährleisten, wird ein Extra Fondsteil herausgegeben. Hier werden die besten Fonds beschrieben und erläutert.
Fondssparpläne gibt es unter anderem beim Aktienfonds, Rentenfonds und Geldmarktfonds. Es gibt Fonds mit höherer und niedriger Rendite, wobei mit einer höheren Rendite auch immer ein höheres Risiko verbunden ist. Um dem Sicherheitsbedürfnis der Anleger noch besser nachzukommen, bieten einige Fondsgesellschaften Total Return Fonds an. Diese bieten ein Minimum an Wertverlust, beteiligen die Anleger aber dennoch an positiven Ergebnissen.
Die Fondsanteile werden in Deutschland dem Sondervermögen einer Gesellschaft angerechnet und sind dadurch bei einer Insolvenz geschützt.
Da die Fonds Anlagemöglichkeiten vielfältig sind kann am besten ein Fondsmanager mit seinen Fachkenntnissen die Risiken einschätzen bzw. das Risiko so gering wie möglich halten.
Fonds sind deshalb vor allem für Anleger, die nicht über das erforderliche Wissen bzw. nicht über die notwendige Zeit verfügen, geeignet.
Fonds widerspiegeln die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Anlageziele.
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