Was ist Outsourcing und wann lohnt es sich?
Die Frage, ob Leistungen selbst erstellt oder über den Markt bezogen werden sollen, ist nicht neu. Quer über alle Wirtschaftsbereiche hinweg werden Leistungen wie die Betriebskantinen, Gebäudeverwaltungen und -reinigungen oder der Steuerberater bei externen Dienstleistern eingekauft. Bis weit in die 1990er Jahre wurden solche Leistungen regelmäßig in den Unternehmen selbst erbracht. Doch in den vergangenen Jahren hat hier ein Umdenken eingesetzt.
Prinzipiell lassen sich fast alle Geschäftsprozesse eines Unternehmens outsourcen, d.h. nach außen geben, die nicht zu seinen Kernprozessen zählen. Die verbleibenden Kernkompetenzen bestimmen seine Wettbewerbsfähigkeit und Differenzierung im Markt. Aus dieser Sichtweise ist es bedeutend, sorgfältig zu entscheiden, was man dem Outsourcing-Partner überlassen möchte und kann, sprich, in welchem Bereich eine Partnerschaft zur Verbesserung der Wettbewerbsposition führen kann.
Ein Beispiel hiefür sind Outsourcing Lösungen im Bereich Sekretariatsservice. Hier haben Sie die Möglichkeit, auf eine eigene Sekretärin, die meist nicht ausgelastet ist, zu verzichten. Der Büroservice kümmert sich um Ihre telefonische Vertretung und nimmt all Ihre Anrufe entgegen, falls Sie ungestört arbeiten möchten oder im Termin sind. Kurz darauf erhalten Sie die Anrufmitteilungen per E-Mail zugesandt. Nach aussen hin ist nicht erkennbar, dass Sie diesen Teil Ihres Unternehmens outgesourct haben und ein Sekretariatsservice kostet nur den Bruchteil einer Sekretärin – Kosteneinsparungen von bis zu 80% sind dadurch möglich. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie ihren Service-Level steigern können, da Sie ab jetzt immer und überall mit Ihrem Unternehmen erreichbar sind
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