Göhren auf der Insel Rügen

Göhren auf Mönchgut – hier haben Menschen schon in der Steinzeit gesiedelt. Den Namen hat das Gebiet dadurch erhalten, dass Mönche eines Greifswalder Klosters hier Landwirtschaft betrieben.
Im Mittelalter noch unter schwedischer Herrschaft, kam Rügen 1815 zu Preußen. Die ersten Badegäste konnte Göhren bereits um 1870 beherbergen und die Erweiterung der Schmalspurbahnstrecke Putbus – Binz bis nach Göhren sorgte für den Ausbau des Ortes zum Badeort.
Es entstanden die typischen Pensionen, Ferienwohnungen und Villen mit den Balkonen und Türmchen.

Die Strandpromenade und der Musikpavillon sind Mittelpunkt des Ortsgeschehens und die Seebrücke lädt zum Wandern auf dem Meer ein. Man fühlt sich mitten im Meer und kann die gesunde Luft atmen. Bezaubernd ist der Ausblick auf den Badeort und die Bäume auf der Landzunge Nordperd wiegen sich im Winde hoch über der See.

Anlässlich der Internationalen Garten Ausstellung im Jahre 2003 wurde die Strandpromenade neu gestaltet und in Bernsteinpromenade umbenannt. Sie ist zweifellos anziehender geworden. Über den Hauch italienischen Flairs wäre Fürst Malte, der Begründer von Putbus, sicher entzückt. Gemütliche Cafes laden zum Verweilen und Genießen des Ausblicks auf den Strand und das Meer ein. Laubengänge sind mit einem Labyrinth versehen, das Piratenschiff auf dem Abenteuerspielplatz zieht die Kinder magisch an und die plätschernden Brunnen verleiten auch oft die Erwachsenen dazu, sich nasse Füße zu machen.

Diese holt man sich auch ganz bewusst im neuen Kneipp-Garten im Kurpark. Ja, Wellness und Gesundheit kann man als Badeurlauber im Ostseebad Göhren bequem verbinden. So nutzen viele neben den belebenden Strandspaziergängen auch die gesundheitsfördernde Wirkung der Rügener Heilkreide oder eine Thalosso-Therapie.

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