Anhänger für ein Motorrad

Anhänger an ein Motorrad sind in heutiger Zeit eine absolute Seltenheit geworden. Während Sie vor 50-60 Jahren noch zum täglichen Straßenbild gehörten sind sie heute nur noch auf Oldtimertreffen anzufinden. Dabei sind die Anhänger recht praktisch wenn es um kleine Lasten geht wie zum Beispiel beim Angeln oder Pilze sammeln. Früher wurde mit solchen Anhängern alles möglich transportiert, vom Handwerker bis zum Gemüsehändler waren sie sehr beliebt. Wenn Sie heute damit auf ein Oldtimertreffen fahren stehlen sie damit allen anderen die Schau. Dabei ist es einfach sich einen Anhänger für ein Motorrad selbst zu bauen. Eine Bauanleitung und Tipps zur technischen Abnahme beim TÜV gibt’s im Internet. Es gibt verschieden Arten von Anhängern. Die einen sind reine Lasten Transporter, offene Ausführung. Sie wurden früher von Handwerkern und Landwirten benutzt um auch mal sperrige Sachen zu transportieren. Landwirte haben damit ihre Milch täglich zur Milchsammelstelle gebracht.
Selbst Särge wurden damit Anfang der 50er gefahren. Des Weiteren gibt es den geschlossenen Kasten, häufig auch als Einspur Anhänger. Der Einspuranhänger war sehr beliebt hinter Roller oder Kabinenroller wie den Messerschmitt oder Heinkel Kabinenrollern. Der Anhänger war meistens in der selben Farbe wie das Zugfahrzeug lackiert und sehr windschnittig ausgeführt. In der ehemaligen DDR wurden noch Anhänger serienmäßig von der VEB hergestellt. Sie sind mit einer einfachen Kupplung ausgestattet und aus verzinktem Stahlrohr aufgebaut. Die Wanne ist ebenfalls verzinkt. Leider sind diese Anhänger nur für Mopeds und Krankenfahrstühle zugelassen. In der heutigen Zeit bekommt man leider nur noch Anhänger für Fahrräder zu kaufen. Deshalb ist es nur durch Selbstbau möglich zu einem Anhänger zu kommen.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:

nach oben |

Ranking-Hits