Fahrende Bierkiste selber bauen

Mittlerweile gibt es immer mehr Spaß-Fahrzeuge, aber machen die wirklich Spaß? Kennen Sie schon eine fahrende Bierkiste? Eine fahrende Bierkiste gibt es nicht zu kaufen, die muss man selber bauen! Dabei ist sie aber sehr einfach aufgebaut. Mit etwas Matallwissen, einer Flex und einem Schweißgerät ist das kein Problem. Der Rahmen besteht meist aus Rechteckrohr welches verschweißt wird. Die Felgen und Räder sind entweder von der Sackkarre oder aus dem Go Kart Bereich. Vom Go Kart können dann sehr breite Reifen und sogar Slicks verbaut werden. Sehr beliebt sind die Motoren mit liegendem Zylinder wie sie bei der legendären Honda Monkey/Dax verbaut sind. Die Motoren gibt es bis 125 ccm und bis zu 12 PS. Manche Spezialisten tunen dabei den Motor sogar noch auf und verbauen größere Kolben, andere Nockenwellen und größere Vergaser. Selbst mit einem originalen 125 er Motor erreicht man eine Höchstgeschwindigkeit von gut 80 km/h. Die kleine und leicht zu fahrende Bierkiste ist dabei enorm wendig und beschleunigt kraftvoll. Die Bierkiste selbst wird dabei über den Motor gesteckt und dient als Sitzplatz. Zusätzlich wird auch noch oft optisch die fahrende Bierkiste aufgepeppt.

Eine Unterboden Beleuchtung mit LED´s oder blau leuchtende Scheinwerfer sind schon fast Pflicht dabei. Eine Bauanleitung gibt´s im Internet. Leider darf man damit nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, deshalb wird damit zuhause, auf einem abgesperrten Parkplatz oder sogar auf der Kartbahn gefahren. Unter Gleichgesinnten werden dabei auch Rennen ausgetragen. Enormen Spaß hat man beim Driften mit der fahrenden Bierkiste. Am besten geht das im Schnee auf einer unbefahrenen Straße oder auf einer Schotter- oder Sandpiste.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:

nach oben |

Ranking-Hits