Lebensmittelskandale

Unter dem Begriff Lebensmittelskandale fasst man öffentlich bekannt gewordene Fälle von gesetzeswidriger Umgangsweise mit Lebensmitteln zusammen. Die betroffenen Lebensmittel waren entweder verdorben oder waren, z.B. durch Bakterien, komtaminiert und dadurch ungenießbar. Manche der Produkte, um die es bei den vielfältige Lebensmittelskandalen der letzten Jahre ging, einige Produkte enthielten nicht das, was man erwartete, andere waren einfach nur unapettitlich oder schmeckten nicht, andere Produkte konnten zu schweren Gesundheitsschäden führen.

Eine kurzer Auszug der Lebensmittelskandale der letzten Zeit:

  • Mikroorganismen in Babynahrung: Zwei Hersteller von Babynahrung rufen im Juni 2007 ihre Produkte zurück, da gefährliche Mikroorganismen darin gefunden wurden.
  • Vergammeltes Fleisch: Fast jeden Monat hört man erneut von Gammelfleisch Funden, besonders aufgeregt hatten z.B. diese Fälle:
  • Umetikettiertes Fleisch bei diversen Supermarktketten – man hatte abgelaufenes Fleisch und abgelaufene in neue Verpackungen umgepackt, oder auch nur das alte Haltbarkeitsdatum mit einem neuen Haltbarkeitsdatum überklebt.
  • In einem anderen Fall wurden genußuntaugliche Schlachtabfälle als frisches Fleisch verkauft
  • Pestizide in Obst und Gemüse: Greenpeace untersuchte bei einer Studie Obst und Gemüse aus Supermärkten und stellte dabei fest, dass die Lebensmittel so extrem mit Pestiziden belastet waren, dass Grenzwerte weit überschritten wurden.
  • Acrylamid: Beim starken Erhitzen von Kartoffeln oder Mehl kann das krebserregende Acrylamid in extrem hohen Konzentrationen entstehen – dies wurde durch Zufall entdeckt. Es entstand eine lebhafte Diskussion über die Vermeidung von hohen Acrylamidlkonzentrationen in Keksen, Chips, Knäckebrot und Pommes.
  • Gen-Soja in Babynahrung: Ein Babyfrei mit genveränderten Inhaltsstoffen taucht im Handel aufgetaucht, das Etikett „enthält gentechnisch verändertes Soja“ fehlte.
  • Massenvergiftung in Russland: Tausende Menschen wurden durch gepanschten Billig-Wodka vergiftet, mehr als 80 davon starben.
  • In Rostock wurden mehrere Tonnen Fisch sichergestellt , der zum Teil seit 7 Jahren abgelaufen war.

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