Handy ohne Bonität
Es gibt jedoch Alternativen auch Angebote ganz ohne Schufa-Abfrage.
So berechnen einige Unternehmen zu Beginn des Vertrages eine Kaution, die zwischen 50 EUR und 200 EUR beträgt, je nach gewähltem Tarif. Wurden die Rechnungen dann über einen gewissen Zeitraum pünktlich bezahlt, wird diese Kaution mit den Gesprächen verrechnet.
Auch bei Prepaid-Tarifen wird die Schufa der Kunden nicht abgefragt, da hier keine Rechnungen gestellt werden. Wenn der Kunde telefonieren möchte, muss er vorher Guthaben auf die Karte aufladen. Dies ist entweder durch den Kauf einer Guthabenkarte möglich oder durch Banküberweisung vom Konto. In jedem Fall kann nur innerhalb des vorhandenen Guthabens telefoniert werden. Ist dieses aufgebraucht, sind keine Telefonate mehr möglich.
Ein Nachteil von Prepaid ist allerdings, dass hier nicht, wie beim Abschluss von Handy-Verträge, ein subventioniertes Handy ohne Bonität angeboten wird. Dies können Kunden nur zum regulären Preis erwerben. Eine Alternative ist hier jedoch der Privatkauf. In der Regel sind Handys nach Ablauf von 24 Monaten SIM-Lock-frei, also mit jeder SIM-Karte nutzbar. Dann können sie auch bei Auktionen erworben werden.
Fazit: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Handys ohne Bonität zu erhalten, diese sind jedoch, abhängig vom Telefonierverhalten, in der Regel teurer als der Abschluss eines Vertrages.
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