Dick durch Ernährungsberatung!

Heute muss man sich die Frage stellen, warum sind wir deutschen dicker als vor 50 Jahren?

Liegt es daran, dass wir wenig über gesunde Ernährung aufgeklärt sind oder vielleicht unsere Nahrung zunehmend minderwertiger wird? Oder sind wir durch die viele Informationen, die wir in den letzten 50 Jahren erhalten (was gesund und was nicht gesund ist) Handlungsunfähig geworden. Der Mensch möchte doch nur essen um seinen Existen zu sichern. Das ist eine ganz normale Handlung. dick oder dünn sein hat wenig damit zutun was wir essen, sondern warum, wann und wie wir essen.

Essverhalten und Emotionen sind schon früh im Leben miteinander verknüpft: Während der Säugling Nahrung zu sich nimmt, wirken eine Vielfalt emotionaler Reize auf ihn ein. Die wissenschaftliche Erklärung menschlichen Essverhaltens muss daher emotionale Prozesse berücksichtigen. Dies gilt auch für Maßnahmen zur Veränderung des Essverhaltens, etwa im Rahmen der Ernährungsberatung. Doch wie hängen Essverhalten und Emotionen tatsächlich zusammen? Wann steigern, wann hemmen Emotionen die Nahrungsaufnahme? Auf welche Weise wirkt sich Essverhalten auf Gefühle aus?

Die Beziehungen zwischen Emotionen und Essverhalten sind komplex und mannigfaltig. Emotionen verändern das Essverhalten und umgekehrt Essverhalten verändert Emotionen, und zwar auf jeweils fünf verschiedenen Wegen. Wirkungen von Emotionen auf das Essverhalten variieren in Abhängigkeit von Person- und Emotionsmerkmalen. Bisherige Untersuchungen waren größtenteils auf den Einfluss von Personmerkmalen gerichtet. Sie zeigten, dass ein gezügelter sowie ein emotionaler Essstil zu gesteigerter Nahrungsaufnahme bei negativen Emotionen prädisponieren.

Hinterfragen Sie die Motivationen und Gründe warum Sie jetzt das essen möchten, was Sie essen? Versuchen Sie allternativen zu finden, die Sie vom überflüßigen Essen fern hält.

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