Eloxal, selber Eloxieren, Galvanik Anleitung

Farbig eloxiertes Aluminium ist in, viele Details am Motorrad entwickeln sich so zum absoluten Hingucker. Dabei ist es nicht schwierig Alu selber zu eloxieren und zu färben. Man braucht dazu kein Chemielabor, sonder kann das Eloxieren selber in der Werkstatt zu Hause erledigen. Die benötigte Ausrüstung gibt im Baumarkt, Motorrad oder Auto Laden oder in der Apotheke. Was aber passiert genau beim eloxieren? Normales Aluminium würde auch „rosten“. Beim Eisen ist der Rost für jedermann ein Begriff, auch Kupfer oxidiert, es bildet sich die Patina. Eisen rostet immer weiter, Kupfer nicht. Warum? Eisenoxid hat ein mehrfaches an Volumen wie Eisen, und platzt vom Grundmaterial Eisen einfach ab. Der Luftsauerstoff reagiert weiter mit dem Eisen. Kupferoxid (Patina) hat in etwa das gleiche Volumen wie Kupfer und bildet eine fest haftende Schicht. Ähnlich verhält es sich beim Aluminium. Alu bildet an der Luft selbstständig eine Oxidschicht, welche aber nur sehr dünn ist.
Durch Schwefelsäure kann man elektrolytisch eine künstliche Oxidschicht aufbringen die dick genug und sehr Hart ist um weiteren Witterungseinflüssen zu widerstehen. Die Oberfläche ist 0,01-0,03mm dick und hat eine Mohshärte von 9. Aluoxid Al2O3 ist auch unter den Namen Korund bekannt, dem 2. härtesten Material nach Diamant und wird als Schleif- und Poliermittel eingesetzt. Beim Eloxieren entsteht eine sehr poröse Oberfläche die später wieder versiegelt werden muss. Die Poren können jedoch genutzt werden um die Oberfläche dauerhaft zu färben. Dazu gibt es spezielle Eloxal Farben, manche Textilfarben funktionieren aber auch. Versiegelt wird mit kochendem Wasser, ca. 1 Stunde lang. Danach hat man ein Werkstück mit sehr harter und widerstandsfähiger Oberfläche Eine genaue Anleitung zum selber eloxieren gibt es im Internet.

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